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Studium

Erstmals „Humanoide Robotik“ als Studiengang angeboten

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die Beuth Hochschule für Technik in Berlin reagiert auf den Anstieg von humanoiden Robotern und bietet erstmals einen Studiengang an, in dem Studenten lernen, humanoide Roboter zu konstruieren, zu programmieren und Verhaltensweisen zu entwickeln. Der Studiengang ist in Deutschland einzigartig.

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Im Studiengang „Humanoide Robotik“ lernen Studierende von Robotern – und umgekehrt.
Im Studiengang „Humanoide Robotik“ lernen Studierende von Robotern – und umgekehrt.
( Bild: Beuth Hochschule/Martin Gasch )

Dass Roboter mehr und mehr in unseren Alltag und unsere Arbeitsstätten einziehen, ist unbestreitbar. Um die Zusammenarbeit mit dem Menschen zu verbessern, kommen vermehrt auch humanoide Roboter zum Einsatz. Darauf hat jetzt die Beuth Hochschule für Technik in Berlin reagiert und führt den Bachelorstudiengang „Humanoide Robotik“ ein. Der Studiengang ist bisher in dieser Form deutschlandweit einzigartig.

Studenten lernen von Robotern und umgekehrt

Der humanoide Roboter Myon ist auch an der Hochschule für Technik in Berlin entwickelt worden und soll den Studenten helfen, künstliche Intelligenz zu verstehen.
Der humanoide Roboter Myon ist auch an der Hochschule für Technik in Berlin entwickelt worden und soll den Studenten helfen, künstliche Intelligenz zu verstehen.
( Bild: Beuth Hochschule/Ernst Fesseler )

In sechs Semestern lernen Studierende von Robotern und umgekehrt. Dabei konstruieren, bauen und programmieren Studierende von Beginn an eigene autonome Roboter, die im Laufe des Studiums zunehmend anspruchsvolle Verhaltensweisen entwickeln. An ihnen können innovative Techniken getestet und realisiert werden. Für Lehre und Forschung stehen einzigartige Plattformen wie z. B. der humanoide Roboter Myon oder der Muskelroboter ZAR5 zur Verfügung.

Die Absolventen sollen Allrounder werden: Sie lernen unter anderem Roboter mechanisch zu konstruieren und zu fertigen, elektronische Schaltungen zu entwickeln und Lernfähigkeit zu programmieren. Der neue Bachelorstudiengang ermöglicht den Studierenden, dieses interdisziplinäre Themenfeld zu verstehen und mitzugestalten. Großen Wert soll an der Beuth Hochschule auf den Praxisbezug gelegt. In Firmen und Forschungslaboren knüpfen die Studenten Kontakte für einen Auslandsaufenthalt, einen zukünftigen Arbeitsplatz oder ein weiterführendes Studium.

Bewerbungen für den zulassungsbeschränkten Studiengang sind vom 15. April bis zum 15. Juli möglich, das Studium startet ab dem Wintersemester 2018/2019.

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