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FI/LS-Schalter Fehlerstrom- und Überlastschutz in einem Schalter

| Redakteur: Rebecca Näther

Die FI/LS-Schalter 5SV1 von Siemens vereinen erstmals Fehlerstrom- und Überlastschutz in einer Teilungseinheit (TE). Die Geräte schützen Personen vor gefährlichen Stromschlägen und verhindern zugleich Überstromschäden an Leitungen sowie den Ausfall elektrischer Anlagen und Verbraucher in Gebäuden, Infrastruktur und Industrie.

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Die FI/LS-Schalter 5SV1 vereinen Fehlerstrom- und Überlastschutz in einer Teilungseinheit.
Die FI/LS-Schalter 5SV1 vereinen Fehlerstrom- und Überlastschutz in einer Teilungseinheit.
(Bild: Siemens)

Im Fehlerfall trennen sie den jeweiligen Stromkreis vom Netz. Im Vergleich zu herkömmlichen Geräten benötigen die FI/LS-Schalter nur die Hälfte an Platz, berichtet das Unternehmen. Dadurch können mehr Schutzgeräte in einem Verteiler verbaut und bestehende Installationen einfach und platzsparend um neue Schutzfunktionen erweitert werden. Die Schutzgeräte lassen sich zusätzlich mit einem Brandschutzschalterblock 5SM6 verbinden – und bieten so Personen-, Leitungs- und präventiven Brandschutz in zwei TE.

FI/LS-Schalter lösen bei sinusförmigen Wechselfehlerströmen aus

Die Schalter erweitern die Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen aus dem Sentron-Portfolio der Firma. Alle Komponenten sind in mehreren Typen und Ausführungen erhältlich. Diese erkennen jeweils unterschiedliche Fehlerstromarten und Überströme und eignen sich für verschiedene Anwendungsbereiche. Die Produkte sind als Typ AC und Typ A erhältlich. Diese Ausführungen lösen bei sinusförmigen Wechselfehlerströmen aus, die bei fast allen elektrischen Verbrauchern auftreten können.

Zusätzlich pulsierende Gleichfehlerströme erkennbar

FI/LS-Schalter vom Typ A erkennen zusätzlich pulsierende Gleichfehlerströme. Diese können zum Beispiel in Wohn- und Zweckgebäuden bei einphasigen Verbrauchern mit elektronischen Bauteilen im Netzteil auftreten, beispielsweise bei elektronischen Vorschaltgeräten oder Dimmern.

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