Augmented Reality Forscher entwickeln AR-Assistenzsystem für die Industrie

Quelle: Fraunhofer FEP

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Dank OLED-Mikrodisplays soll das neue System leicht sein und kaum Strom verbrauchen. Optimiert wird es aktuell für die Elektronik-Fertigung und den Flugzeugbau.

Das Fraunhofer FEP ist spezialisiert auf die Erforschung und Herstellung von kunden- und projektspezifischen Mikrodisplays und deren Integration in komplexe Systeme.
Das Fraunhofer FEP ist spezialisiert auf die Erforschung und Herstellung von kunden- und projektspezifischen Mikrodisplays und deren Integration in komplexe Systeme.
(Bild: Fraunhofer FEP)

Das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP hat die Entwicklung eines neuen AR-Assistenzsystems für den Industrie-Einsatz vorgestellt. Ziel ist es laut einer Mitteilung, innovative Dienstleistungen im industriellen Produktionsumfeld zu erforschen. Dafür realisieren die Forscher eine branchenübergreifende und offene cloudbasierte Serviceplattform mit offenen Industrieschnittstellen.

„Bisherige AR-Systeme sind vor allem für den Consumer-Markt gedacht und konzipiert. Durch die modulare Aufbauweise des neuen AR-Assistenzsystems ist dieses einfach an alle industriellen Szenarien anpassbar“, sagt Bernd Richter, Abteilungsleiter für Organic Microelectronic Devices am Fraunhofer FEP. „Wir haben dabei auf Ergonomie und Einhaltung der Anforderungen aus der industriellen Fertigung besonderen Wert gelegt. Beispielsweise lässt sich das System problemlos mit der persönlichen Schutzausrüstung, wie einer Stoßkappe, kombinieren“.

Datenschutz mit Open-Source-Betriebssystem

Die Serviceplattform erfasse Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Planung, über die Produktionsprozesse bis zur Wartung der Anlagen und ermögliche so eine orts- und situationsbezogene Bereitstellung und Visualisierung der Daten. Das System selbst ist mit Kameras ausgestattet. So sollen nähere Objekte und die Position des Trägers im Raum erkannt werden. Dies helfe etwa dabei, anderen Personen bei einer Fernwartung bestimmte Dinge zu zeigen. Das System ist mit zusätzlichen Sensoren und Schnittstellen erweiterbar, so die Forscher.

Da hierbei viele Daten gesammelt werden, war auch der Schutz dieser Daten ein wichtiges Thema für die Forscher des Instituts. Für die sichere Erfassung der Daten wird auf dem Assistenzsystem deshalb das modulare Open-Source-Betriebssystem L4Re eingesetzt.

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