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Fotowettbewerb „NanoMikro+Werkstoffe aus Nordrhein-Westfalen 2010“ Fotografen präsentieren Nanowerkstoffe im Fokus

| Redakteur: Reinhard Kluger

Dr. Michael Stückradt, Staatssekretär im Innovationsministerium, ehrte kürzlich 20 Preisträger im Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWFT) des Fotowettbewerbs „NanoMikro+Werkstoffe aus Nordrhein-Westfalen 2010“ .

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Sieger der Kategorie Wissenschaftler bei der Arbeit: Peter Staks, ELMOS Semiconductor AG - Mitarbeiter kontrollieren das Ergebnis eines Plasmaätzprozesses mit einem Rasterelektronenmikroskop (REM).
Sieger der Kategorie Wissenschaftler bei der Arbeit: Peter Staks, ELMOS Semiconductor AG - Mitarbeiter kontrollieren das Ergebnis eines Plasmaätzprozesses mit einem Rasterelektronenmikroskop (REM).
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Wettbewerb wurde vom Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW gemeinsam mit dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie veranstaltet um die Themen der Nano- und Mikrotechnologie, der Werkstoffe sowie der optischen Technologien öffentlichkeitswirksam darzustellen. Vor diesem Hintergrund betonte Stückradt, wie wichtig die Vermittlung von komplexen Technologien durch visuell ansprechende Bilder sei, denn „Bilder schlagen Brücken, sie geben Technologien ein menschliches und auch künstlerisches Gesicht.“

Große Resonanz

180 Einsendungen von insgesamt 69 Teilnehmern erreichten den Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW im Laufe des Wettbewerbs und ließen der Jury die Qual der Wahl. Harald Cremer, Landesclustermanager NanoMikro+Werkstoffe.NRW, Professor Dieter Jäger, Zentrum für Halbleitertechnik und Optoelektronik (ZHO) an der Universität Duisburg-Essen, Dr. Norbert von Thienen, Referent für den Bereich Nano- und Mikrotechnologie, Werkstoffe und optische Technologien im MIWFT sowie Uwe Lausterer, Inhaber der Kommunikationsagentur Faktor K in Düsseldorf bewerteten die Fotografien sowohl unter 180 Einsendungen bei 69 Teilnehmern – Der Fotowettbewerb „NanoMikro+Werkstoffe aus NRW 2010“ erfreute sich großer Resonanz ihren ästhetischen Gesichtspunkten wie auch vor dem wissenschaftlichen Hintergrund der Aufnahme.

Bildergalerie

Wissenschaftler bei der Arbeit

Die Einsendungen sollten einem der fünf Themenfelder - Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik, Werkstoffe, optische Technologien sowie „Wissenschaftler bei der Arbeit“ - zugeordnet werden. Erlaubt war jedes Motiv - seien es Abbildungen von Produkten, Apparaturen, Produktionsprozessen, Versuchsaufbauten, Laboren oder Maschinen. Neben Fotoapparaten konnten auch Mikroskope oder andere bildgebende (Mess-) Instrumente verwendet werden. Bedingung war, dass die Fotos am Standort Nordrhein-Westfalen aufgenommen wurden oder einen besonderen Bezug zum Land NRW aufwiesen. Neben den Gewinnern der jeweiligen Kategorie wurden - wiederum je Kategorie - aus den 11 besten Bildern noch einmal drei weitere Preisträger per Los ermittelt.

Nanotechnik in Szene gesetzt

Die Gewinnermotive des Wettbewerbs zeigen menschliche Hautzellen an funktionalisierten Mikrofasern (Meike Beer, DWI a.d. RWTH Aachen; Kat. Mikro), magnetische Nanopartikel in Form so genannter Rosensweigstacheln (Patrick Degen, TU Dortmund; Kat. Nano), Konfokalmikroskopie (Jens Bonerz, Fries Research&Technologies GmbH; Kat. Opto), Wissenschaftler bei der Kontrolle des Ergebnisses eines Plasmaätzprozesses (Peter

Staks, ELMOS Semiconductor AG; Kat. Wissenschaftler) sowie ein hervorragend in Szene gesetztes Bismutkristallgebirge (Ferdinand Müller, Universität Duisburg-Essen; Kat. Werkstoffe).

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