Vom Beschleunigungssensor zur Effizienzsteigerung über einen Condition-Monitoring-Sensor für die zuverlässige Zustandsüberwachung bis hin zum Neigungssensor für mobile Maschinen – wir zeigen Ihnen fünf neue Sensoren.
Mit den Beschleunigungssensoren vom Typ ASC 5511LN und ASC 5515LN lassen sich im Maschinenträger der Gondel die durch Rotorblätter ausgelösten Schwingungen und Vibrationen messen.
(Bild: Robert Kneschke/AdobeStock, Produkt ASC GmbH)
Neue Energien effizienter erzeugen
Solar- und Windkraftanlagen werden immer weiter ausgebaut, neue Technologien forciert. Zuverlässige und maßgeschneiderte Messtechnik und Sensorik sind gerade in diesen Anwendungsbereichen von Bedeutung. Beschleunigungssensoren sind für die Überwachung und Wartung von Windkraftanlagen sehr nützlich, denn an Rotorblättern können aerodynamische und massebedingte Unwuchten entstehen, die sich negativ auf die Performance und Effizienz der Anlage auswirken. Abhilfe schaffen beispielsweise Beschleunigungsaufnehmer wie der ASC 5511LN und ASC 5515 LN von Althen, die z.B. im Maschinenträger der Gondel verbaut werden können.
Dank ihres kapazitiven Messprinzips auf Basis hochwertiger MEMS (mikro-elektronisch-mechanische Systeme) und des guten Signal-Rausch-Verhältnisses erfassen sie die niedrigen Rotordrehfrequenzen von Windrädern präzise, so das Unternehmen.
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Clevere Kombi zur Füllstandskontrolle
Mit dem Ultraschalltaster UT309023 (rechts) mit einer maximalen Reichweite von 6.000 mm und dem Messumformer BA050100 von IPF Electronic soll sich der Füllstand einfach und effektiv überwachen lassen.
(Bild: IPF Electronic)
Für die zuverlässige Füllstandsüberwachung von großen Behältern sind Sensoren mit analoger Auswertung notwendig. Als Lösung für diese Aufgabe hat sich ein Ultraschalltaster der Reihe UT30 in Kombination mit dem vielseitigen Analogwandler BA050100 von IPF Electronic erwiesen: In einem Fallbeispiel ist der Ultraschalltaster UT309023 mit einem Messbereich von 600 mm bis 6.000 mm im Deckelbereich eines Silobehälters so montiert, dass der Schallwandler des Sensors und somit die Schallkeule nach unten auf das zu detektierende Material ausgerichtet ist. Zur Auswertung des Füllstandes ist hierbei keine SPS zwingend notwendig, da das auch direkt über den Messumformer BA050100 erfolgen kann.
Mit den zwei 16-Bit-Analog-Eingängen sowie den vier digitalen Ausgängen des BA050100 lässt sich die beschriebene Applikation mit wenig Aufwand realisieren. Zusätzlich lassen sich die vier digitalen Ausgänge den analogen Eingängen frei zuordnen und für jeden Ausgang einzeln ein Ereignis einstellen. Im konkreten Fall steuern die Digitalausgänge verschiedenfarbige Segmente einer Signalleuchte sowie ein akustisches Signal an, die über die Impulsausgabeeinstellung bei 90 Prozent der Tankbefüllung für kurze Zeit geschaltet werden. Durch eine zusätzliche Einstellung lassen sich zudem auf dem Display die Schaltvorgänge der Meldeleuchten parallel durch Farbwechsel wiedergeben.
Vibration, Schock und Temperatur überwachen
Der Condition-Monitoring-Sensor MPB10 ist eine platzsparende Sensorlösung für die Zustandsüberwachung von Antrieben, Motoren, Pumpen, Fördersystemen und anderen kritischen Maschinenkomponenten.
(Bild: Sick)
Mit dem Condition-Monitoring-Sensor Multi Physics Box (MPB) präsentiert Sick erstmals eine speziell für die Zustandsüberwachung konzipierte Sensorlösung. Die kompakte MPB überwacht gleichzeitig Vibrationen, Schocks und Temperaturen an Antrieben, Motoren, Pumpen, Fördersystemen sowie anderen kritischen Komponenten. Zustandsänderungen sollen frühzeitig erkannt werden.
Die MPB kann flexibel befestigt sowie über Sopas und IO-Link parametriert werden. Grenzwerte für Vibration, Schock und Temperatur lassen sich individuell anpassen – für die normgerechte Überwachung von Schwellwerten nach ISO 10816-3 bietet der MPB zudem die Option, einen mehrstufigen Alarm einzurichten. Gleichzeitig sollen die Messwerte der Multi Physics Box eine valide Datengrundlage für Applikationen und digitale Lösungen im Bereich Condition Monitoring schaffen.
Kombinierter Sensor mit IO-Link
Mit IO-Link-Ausgang und zwei Schaltausgängen eignet sich der CMVT für Condition Monitoring in Bestands- oder Neuanlagen.
(Bild: Hans Turck GmbH & Co. KG)
Turck erweitert sein Produktportfolio mit dem CMVT, einem robusten Vibrationssensor mit integrierter Temperaturerfassung für Condition-Monitoring-Anwendungen. Vibration und Temperatur sind die zentralen Kenngrößen, um frühzeitig Maschinendefekte zu erkennen, die beispielsweise durch Unwuchten drehender Teile entstehen. Der CMVT erkennt Vibrationen über drei Achsen und wertet sie intern aus. Bei Überschreitung der eingestellten Grenzwerte gibt er direkt eine Warnmeldung aus – entweder über IO-Link oder als Schaltsignal.
Insbesondere der Schaltausgang ist gut zur Einrichtung von Retrofit- und Standalone-Applikationen geeignet, indem er direkt als Trigger für eine Signalleuchte genutzt werden kann – ohne Integration in bestehende Steuerungssysteme.
Die Inbetriebnahme des Sensors soll durch den Turck-Vibrationsmonitor erleichtert werden.
Sensorüberwachung in mobilen Maschinen
Bei Arbeitsmaschinen für Land- und Forstwirtschaft und Baufahrzeugen sind unter anderem Neigung, Auslegerlänge oder die Wegmessung an den Stützen wesentliche Parameter für einen sicheren Betrieb.
Stand: 08.12.2025
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Eine bewährte Lösung für Serienanwendungen sind Seilzug- und Neigungssensoren von Micro-Epsilon. Sie sind so konzipiert, dass sie auch bei rauen Einsatzbedingungen wie Schmutz oder ruckartigen Bewegungen genau und zuverlässig arbeiten sollen. Der Einsatz dieser Sensoren trägt laut Unternehmen dazu bei, Unfälle zu verhindern sowie die Leistungsfähigkeit der Maschinen zu steigern. Die neuen ein- und zweiachsigen Neigungssensoren Inertial Sensor INC5502D sollen genaue Winkelmessungen während dynamischer Bewegungen ermöglichen. Dabei werden dank des neuen Sensor-Fusion-Algorithmus Störeinflüsse wie Stöße, Fliehkräfte und Vibrationen kompensiert. Mit ihrer Robustheit und Temperaturstabilität eignen sie sich für Serienapplikationen in Bau-, Land- und Forstmaschinen sowie Kranen und Schiffen.