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Magnetische Absolutwertgeber Für reibungslose Fertigungsabläufe

| Redakteur: Ines Stotz

Neben potentiometrischen und optischen Drehgebern gewinnen die magnetischen Sensoren zunehmend an Bedeutung. Megatron Elektronik bietet dazu ein großes Spektrum wirtschaftlicher Sensorik – wie der magnetische Absolutwertgeber in IP65 und das kompakte Hohlwellen-Potentiometer.

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Der MAB40A mit Aluminium-Gehäuse entspricht der Schutzklasse IP65.
Der MAB40A mit Aluminium-Gehäuse entspricht der Schutzklasse IP65.
( Archiv: Vogel Business Media )

Aufgabe eines Drehgebers ist es, die mechanische Bewegung einer Achse oder einer Welle in ein elektrisches Signal umzuwandeln, um es an die Maschinensteuerung zurückzumelden. Gerade solche automatisierten Bewegungsabläufe sind auf die kontinuierliche, zuverlässige und kurzfristige Rückmeldung angewiesen, damit sich etwaige Fehler nicht potenzieren können. Deshalb ist es wichtig, das Messergebnis sofort im laufenden Betrieb zur Verfügung zu stellen. Entsprechende Sensorik gehört dabei zum ausschlaggebenden Bestandteil für eine korrekte und reibungslose Fertigung.

Auf Sonderlösungen spezialisiert

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Der Sensor der Wahl kann durchaus eine den Spezifikationen entsprechende Sonderlösung sein. Beim Sensorik-Spezialist Megatron ist die Abwandlung der Standardteile in einem oder auch in mehreren Details wie der Länge der Welle, des Anschlusses oder des elektrisch wirksamen Drehwinkels deshalb gängig. Eine Stärke des Unternehmens besteht darin, diese kundenspezifischen Typen schon in kleinen Stückzahlen zu einem günstigen Preis umzusetzen. „Wir sehen uns sowohl als Partner des Maschinen- und Gerätebaus als auch der Automatisierungstechnik“, beschreibt Helmut Friedl, Leiter des Geschäftsbereiches Industriesensorik, dessen Ausrichtung. In Putzbrunn blickt man auf beinahe fünf Jahrzehnte Erfahrung auf diesem Gebiet zurück.

Die Auswahl des richtigen Sensors

Auch wenn es keine universal gültige Sensorlösung gibt, weil Maschinen und ihre Aufgaben dazu viel zu unterschiedlich sind, zeichnet sich ab, dass magnetische Absolutwertgeber zunehmend an Bedeutung gewinnen. „Denn das magnetische Messverfahren ist unempfindlich gegenüber Vibrationen, wodurch es stellenweise den optischen und den potentiometrischen Sensoren überlegen ist“, erklärt Helmut Friedl. Zudem beeinflussen Verunreinigungen die magnetische Messung ebenso wenig wie Feuchtigkeit oder Temperaturschwankungen. Und: Magnetische Absolutwertgeber seien in punkto Kosten und Lebensdauer längst konkurrenzfähig geworden.

Mit diesen Eigenschaften punktet auch die MAB-Serie von Megatron: Der MAB25 mit 25 mm Gehäuse-Durchmesser bietet eine Hochleistungs-Polymerlagerung der Welle. Sein Kunststoff-Gehäuse macht ihn besonders preiswert. Gleichzeitig ist er robust und erreicht eine Lebensdauer von mehr als 50 Millionen Achsumdrehungen. Durch Dauerbelastungs-Tests ist sichergestellt, dass die Sensoren über die gesamte Lebensdauer einer Maschine zuverlässig arbeiten.

Die MAB-Serie eignet sich häufig als Ersatz für bestehende Potentiometer-Lösungen mit geringem Aufwand für Redesign – besonders interessant für Retrofits oder kurzfristige Aufrüstungen von Anlagen. Helmut Friedl: „Über jeder Neu- oder Weiterentwicklung eines Produktes steht die Prämisse, anspruchsvolle Technik zu einem attraktiven Preis anzubieten. Hier werden Kunden fündig, die beim Maschinendesign aufrüsten wollen.“

Hinzu kommen mehrere Typen mit Aluminium-Gehäuse, die besonders unempfindlich, präzise und langlebig sind. Mittels kugelgelagerter Welle erreichen sie 5000 Umdrehungen pro Minute – und reichen damit an die Werte optischer Drehgeber heran. Den MAB40 A gibt es zudem in Schutzklasse IP65. Er verfügt über analoge Standardschnittstellen (0 bis10 V oder 4 bis 20 mA) sowie eine bit-serielle Schnittstelle mit 10 bzw. 12 Bit Auflösung.

Ungebrochen erfolgreich – Potentiometrische Sensoren

Ein weiteres wichtiges Produkt, das für korrekte und reibungslose Abläufe in der Fabrikautomation sorgt, ist das Potentiometer – das gegenwärtig eine Renaissance erlebt. Ursache ist die steigende Nachfrage nach preiswerten geometrischen Sensoren. Denn der Bedarf an Sensorik insgesamt nimmt zu und der Kostendruck auf die Komponenten steigt. Daraus resultiert auch die große Produktvielfalt bei Megatron. Zudem erlauben die vielen Varianten eine kunden- und applikationsspezifische Auslegung. „Nicht das technisch beste Gerät, sondern das in der Summe seiner Eigenschaften am besten geeignete und preislich optimierte Gerät hat am Markt die besten Chancen“, so Friedl.

Die Basistechnologie ist preiswert zu produzieren, die Signalauswertung ist technisch simpel und der Stromverbrauch gering. Potentiometer benötigen außerdem wenig Bauraum und sind somit gut integrierbar. Erhältlich sind sie mit Draht oder Leitplastik als Widerstandselement. Für sehr hohe Auflösungen und lange Lebensdauer ist auch eine Hybridlösung möglich.

Mit dem MHP24 hat Megatron nun auch ein Potentiometer mit Hohlwelle im Programm. Da es sich direkt auf die Achse aufsetzen lässt und lediglich sieben Millimeter hoch ist, kann es flexibel montiert werden. Verbindungselemente wie Kupplung oder Zahnräder entfallen.

„Erfolgsentscheidend ist schließlich die richtige Spezifikation, die im Dialog zwischen dem Kunden, der seine Anforderungen genau kennt, und dem Lieferanten, der die Möglichkeiten der Sensoren voll ausschöpfen kann, entsteht“, fasst Helmut Friedl zusammen. Auf der Sensor + Test sind die Sensoriklösungen von Megatron in Halle 7, Stand 554 zu sehen.

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