Feldkommunikation

Gateways für Profinet IRT – auch mit erweiterter LWL-Diagnose

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Koppelt bestehende Anlagenteile mit Profinet

„Viele europäische Automobilhersteller setzen auf Profinet IRT – vor allem auch die Automatisierungsinitiative deutscher Automobilhersteller (kurz AIDA) – und Profinet ist eines der am schnellsten wachsenden Industrial-Ethernet-Netzwerke im Markt“, erklärt Niklas Selander, Produktmanager bei HMS.

„Mit einem Anybus X-gateway können Anlagenbetreiber bestehende Teile ihrer Anlage weiterbenutzen und einfach mit neuen, auf Profinet IRT basierenden Anlagenteilen koppeln. Damit bieten Anybus X gateways einerseits Investitionsschutz und beschleunigen andererseits die Migration auf Profinet. Für Maschinenbauer besteht der große Vorteil darin, dass sie keine eigene Profinet-Schnittstelle für ihre Maschinen entwickeln müssen, sondern ihre Maschinen mit einem Anybus X-gateway einfach in Profinet IRT einbinden können.“

Und so funktioniert‘s

Die neuen Anybus X-gateways übertragen E/A-Daten zwischen Profinet IRT und einem anderen industriellen Netzwerk. Die Gateway-Einstellungen, z.B. die Menge der zu übertragenden E/A-Daten, können einfach mit einem Windows-basierten Terminalprogramm konfiguriert werden. Es ist keine Programmierung notwendig.

Die Profinet-Schnittstelle des X-gateways arbeitet als I/O-Device im Profinet-IRT-Netzwerk und kann bis zu 220 Byte E/A-Daten in beide Richtungen übertragen. Das Anybus X-gateway unterstützt eine Baudrate von 100 Mbit/s (Fullduplex) und ist mit zwei RJ45-Anschlüssen (Kupfer-Ausführung) bzw. zwei SC-RJ-Anschlüssen (LWL-Ausführung) ausgestattet, die Installationen in Linien- oder Ringtopologien ermöglichen. Der integrierte 2-Port-Switch macht außerdem teure, externe Switche überflüssig.

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