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Rollenkette Gleitlager in der Rollenkette für ein langes Leben

Redakteur: Rebecca Näther

Igus zeigte auf der Hannover Messe die P4.1 Rollenkette für Kran- und Portaleinsatz mit optionaler intelligenter Verschleißüberwachung. In der Rollenkette für lange Verfahrwege sorgen neu entwickelte tribologisch optimierte Gleitlager für die schmierfreie Lagerung der einzelnen Kettenglieder, um die Lebensdauer der Energiekette zu verlängern. Optional lässt sich die E-Kette durch einen integrierten Isense Verschleißsensor einfach in das Predictive-Maintenance-Konzept der Firma integrieren.

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Wartungsfreie Gleitlager und ein intelligenter Verschleißsensor sorgen für eine höhere Lebensdauer in der P4.1 Rollenkette für Kran- und Portalanlagen.
Wartungsfreie Gleitlager und ein intelligenter Verschleißsensor sorgen für eine höhere Lebensdauer in der P4.1 Rollenkette für Kran- und Portalanlagen.
(Bild: Igus)

In über 1000 Kran- und Portalanwendungen weltweit, bei Verfahrwegen bis 800 m, Geschwindigkeiten von über 5 m/s und mehreren Millionen Zyklen mit geringen Vibrationen und Verfahrgeräuschen hat sich die Rollenkettenserie laut Igus bereits bewährt. Mittels im Kettenglied integrierter Rollen wird die Reibung reduziert und die Lebensdauer erhöht. Durch Versatz zwischen Obertrum und Untertrum werden die Kunststoff-Rollen nicht überrollt, sondern rollen aneinander vorbei. Daraus resultierend sinkt der Reibwert und die Antriebsleistung reduziert sich um 57 Prozent, beschreibt das Unternehmen. Durch den Einsatz neuer schmiermittel- und wartungsfreier Gleitlager aus Hochleistungskunstoffen hat der Hersteller die E-Kette nun weiter entwickelt.

Lagerstelle für Schwenkbewegung mit Tribopolymer-Gleitlager

In jeder Verbindung der Kettenglieder befindet sich eine Lagerstelle für eine Schwenkbewegung. Diese wurde jetzt mit einem wartungsfreien Tribopolymer-Gleitlager ausgestattet und damit die Lebensdauer mehr als verdoppelt, so die Angaben.

Intelligente Vernetzung und vorausschauende Wartung

Optional kann das Produkt mit smarten Überwachungssensoren, beispielsweise mit einem Verschleißsensor für die neu eingesetzten Gleitlager, ausgestattet werden. Dieser kann ab einer definierten Verschleißgrenze ein Signal an das Icom Kommunikationsmodul der Firma ausgeben, mit dem die Wartung vorausschauend geplant werden kann. Je nach Kundenwunsch können die Daten des Moduls unterschiedlich genutzt werden: Mit einer direkten Einbindung in die vorhandene Softwareumgebung und Intranetlösung für eine reine Wartungsmeldung oder mit der Anbindung an das Datacenter der Firma für eine intelligente und dynamische Lebensdauervoraussage. In diesem Fall werden die Wartungsempfehlungen via Machine Learning und KI-Algorithmen ständig mit den Erfahrungen aus vielen laufenden Anwendungen abgeglichen und präzisiert. Durch die intelligente Vernetzung kann der Instandhalter jederzeit an jedem Ort auf die Lebensdauerdaten der Energiekette zugreifen.

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