Multitouch Haptische Elemente erleichtern Bedienbarkeit von Spritzgießmaschinen

Redakteur: Reinhard Kluger

Wenn Software den Benutzer gezielt führt, kann dieser eine Maschine effizienter bedienen. Kommen haptische Elemente auf dem Bildschirm hinzu, muss der Bediener nicht permanet auf den Bildschirm schauen. In Summe erhöht sich die Produktivität, zugleich verringert sich der Schulungsaufwand.

Haptisches Bedienpanel erlaubt das Bedienen ohne hinzusehen.
Haptisches Bedienpanel erlaubt das Bedienen ohne hinzusehen.
(Keba)

Das industrielle 21,5“- Multitouch-Bedienpanel von Keba vereinfacht die Steuerung von Spritzgießanwendungen. Anstelle einer klassischen Folientastatur weist das Display zusätzliche haptische Elemente auf, die passend zur grafischen Bedienoberfläche auf der durchgängigen Glasfront angebracht sind.

Diese haptischen Elemente sind vergleichbar mit Brailleschrift, die Finger ertasten spürbare Erhebungen auf einer sonst glatten Oberfläche. Jedenfalls sorgen die haptischen Elemente dafür, dass der Anwender auch spürt, wo sich auf der Glasoberfläche seine Finger gerade befinden.

Mit abgestimmtem GUI

Das GUI und die haptischen Elemente hat Keba entsprechend aufeinander abgestimmt. Der Nutzen liegt auf der Hand: So sind Bedienhandlungen und das Treffen von Einstellungen möglich, ohne permanent auch den Screen im Blick zu haben. Spürt der Operator doch, wo - und je nach Anordnung der haptischen Elemente - wie weit er seinen Finger auf dem Screen bewegt hat. Wenn die Glasoberfläche einfach nur durchgängig glatt ist, muss der Benutzer hinsehen, wo sich seine Hand gerade befindet oder wie weit er seinen Finger geführt hat.

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