Expertenmeinung /Teil 3

Hin zur großen Querschnittsaufgabe Automatisierung

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Omron

Sven Kollbach ist Product Specialist Motion & Drives bei der Omron Electronics GmbH.(Bild:  Omron)
Sven Kollbach ist Product Specialist Motion & Drives bei der Omron Electronics GmbH.
(Bild: Omron)

Bei Omron verstehen wir uns heute als Lösungs- beziehungsweise Komplettanbieter für Automatisierungstechnik. Unser vollständiges Portfolio für die Maschinenautomation enthält rund 200.000 Produkte aus den Bereichen Input, Logic, Output, Robotik und Safety (ILOR+S).

Die drei Hauptfaktoren, die die Fabrikautomation aus unserer Sicht ansprechen muss, sind soziale und ökologische Belange sowie Technologie. Zum einen sorgen Fachkräftemangel und demografischer Wandel dafür, dass sich Unternehmen und Industrie anpassen und verändern müssen. Auswirkungen durch den Klimawandel und Umweltschäden sind deutlich zu spüren. Gleichzeitig verändern sich der Markt und das Verbraucherverhalten – die Menschen erwarten verstärkt kundenspezifische, individualisierte Produkte sowie nicht zuletzt eine schnelle und unkomplizierte Lieferung.

Neue Technologien helfen, diesen Entwicklungen zu begegnen, sie verändern sich aber ihrerseits mit hoher Geschwindigkeit.

Forschung und Entwicklung sowie die praktische Umsetzung müssen diesem raschen technologischen Wandel entsprechend Rechnung tragen.

Pepperl+Fuchs

Dr. Gunther Kegel ist CEO der Pepperl+Fuchs SE.(Bild:  Pepperl+Fuchs)
Dr. Gunther Kegel ist CEO der Pepperl+Fuchs SE.
(Bild: Pepperl+Fuchs)

Sensorik und digitale Signalverarbeitung haben seit jeher einen festen Platz in der Automatisierungspyramide beziehungsweise heute in der Referenzarchitektur RAMI 4.0. Wir sind mit unseren Produkten und Systemen also schon immer fester Bestandteil der Automatisierung. Das in diesen Produkten und Systemen gebundene Know-how ist stark anwendungsgetrieben.

So lassen sich unsere Sensoren nicht durch Sensoren beispielsweise aus der Fahrzeugindustrie ersetzen oder umgekehrt. Dieses domänenspezifische Know-how macht uns zum Automatisierungsspezialisten.

Wir kennen die Automatisierungsanwendungen unserer Kunden. Zusätzlich haben wir unsere eigene Automatisierungskompetenz aber auch dadurch erweitert, dass wir selbst ganze Automatisierungslösungen, beispielsweise in der Roboterbahnführung, durch Bildverarbeitung im Rohbau der Automobilindustrie anbieten. Dazu war vor allem die Kompetenzerweiterung in Richtung Software erforderlich.

Phoenix Contact

Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Koch, Executive Vice President Industry Management and Automation, Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont(Bild:  Phoenix Contact)
Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Koch, Executive Vice President Industry Management and Automation, Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont
(Bild: Phoenix Contact)

In der DNA von Phoenix Contact liegt es seit jeher, Dinge zu vernetzen. Angefangen hat alles mit einer Reihenklemme, die zwei elektrische Leiter miteinander verbindet. Als erster Schritt in die Elektronik wurden anschließend Steckverbindungen für Leiterplatten entwickelt. Die reinen Hardware-Verbindungen führten dann zu der Idee, auch Dinge kommunikativ zusammenzubringen.

Mit dem Feldbussystem Interbus stieg Phoenix Contact in den 1980er Jahren in die Automatisierungstechnik ein, um Daten einzusammeln und zur Steuerung zu transportieren. Wir veredelten den Datentransfer seinerzeit um eine Vorverarbeitung der Informationen, was uns sukzessiv zu einem Steuerungshersteller und somit zu einem Systemanbieter für Automatisierungstechnik gemacht hat.

Dieser Logik folgten danach Bereiche wie funktionale Sicherheit, industrielle Netzwerktechnik, Security und heute sogar künstliche Intelligenz (KI).

Der Treiber für diese Entwicklung waren immer die Marktanforderungen oder besser gesagt das Bereitstellen von Lösungen, die den Kunden einen Mehrwert bieten.

Die Grundlage der beschriebenen evolutionären Entwicklung, die sich durch die zunehmende allumfassende Vernetzung als zwangsläufig erweist, bildeten der Mut und die Kontinuität von Phoenix Contact, das unternehmerische Risiko bezüglich der Investitionen in neue Anwendungsfelder stets einzugehen und auch durchzuhalten.

Pilz

Martin Frey ist Product Requirement Manager bei der Pilz GmbH & Co. KG.(Bild:  Pilz)
Martin Frey ist Product Requirement Manager bei der Pilz GmbH & Co. KG.
(Bild: Pilz)

Die Automatisierung in der Produktion erfordert weitere Spezialisierung und Arbeitsteilung, die Fokussierung auf einzelne Themen einerseits, aber auch das Zusammenwirken aller Sparten als System.

Als Komponenten- und Systemhersteller heißt dies, die Lösung einer Aufgabe immer weiter verbessern und gleichzeitig das ganze System der Automatisierung, die ganze Produktion zu berücksichtigen.

Viele Speziallisten und auch einige Generalisten werden dazu heute in jedem Unternehmen benötigt. Der Aufbau und die Entwicklung von Mitarbeitern braucht Zeit, ebenso das Sammeln von Erfahrungen in einem komplexen Markt. Die enge Zusammenarbeit mit Kunden, ermöglicht und fördert diese Entwicklung.

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