Expertenmeinung /Teil 3

Hin zur großen Querschnittsaufgabe Automatisierung

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Anbieter zum Thema

Schneider Electric

Michael Krausnick ist Sales Director Endusers & System Integrators bei Schneider Electric.(Bild:  Schneider Electric)
Michael Krausnick ist Sales Director Endusers & System Integrators bei Schneider Electric.
(Bild: Schneider Electric)

Automatisierung und IIoT-basierte Digitalisierung sind heute eng miteinander verwoben. Heißt: Längst geht es beim Thema Automatisierung um weit mehr als nur das vom Menschen unabhängige Arbeiten eigenständiger Systeme. Im Sinne aktueller Anforderungen an international wettbewerbsfähige Produktionsanlagen muss diese Grundbedeutung von Automatisierung deutlich erweitert werden.

Damit automatisierte Anlagen möglichst effizient, ressourcenschonend, produktiv, aber auch flexibel funktionieren, kommen neben entsprechend leistungsstarker Hardware immer mehr intelligente Softwareanwendungen zum Einsatz. Denn dank umfassender IIoT-Vernetzung von Maschinen und Sensoren stehen in vielen Industrieanlagen unzählige Maschinendaten für Zustandsüberwachung und Analyse bereit. So können automatisierte Anlagen zum Beispiel vorausschauend gewartet oder auf Ineffizienzen hin überprüft werden.

Mithilfe eines Digital Twin lassen sich zudem Auslegung, Programmierung und Inbetriebnahme automatisierter Systeme erheblich verbessern und beschleunigen.

Um diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen, sind Maschinenhersteller und Endkunden heute an ganzheitlichen Hard- und Softwarelösungen interessiert, die sämtliche Phasen eines Automatisierungsprojekts umfassen. Das klassische Komponenten-Know-how bleibt also weiterhin integraler Bestandteil der Automatisierung, muss aber auch in die IT-Welt übertragen werden können.

Bei Schneider Electric setzen wir daher mit unserer Automatisierungsplattform Pac Drive 3 auf einen entsprechenden, ganzheitlichen Ansatz und haben für unsere Partner im Maschinenbau sowohl sehr performante Antriebe und Controller als auch eine einheitliche Softwareumgebung für alle Stationen des Anlagenlebenszyklus entwickelt.

SEW-Eurodrive

Hans-Joachim Müller ist Marktmanager bei SEW-Eurodrive.(Bild:  SEW-Eurodrive)
Hans-Joachim Müller ist Marktmanager bei SEW-Eurodrive.
(Bild: SEW-Eurodrive)

Von außen wird SEW-Eurodrive tatsächlich oft als Komponentenhersteller wahrgenommen. Verbindet man diesen Namen doch mit qualitativ hochwertigen Getrieben und robusten Motoren. Seit der Entwicklung unserer ersten Steuerung im Jahr 2006 und spätestens seit 2016, mit der Einführung der Gerätegeneration Movi-C, können wir mit unserem Portfolio Maschinen automatisieren. Diese Aktivitäten bündelt unser vor drei Jahren gegründeter Geschäftsbereich ‚Maxolution Maschinenautomatisierung‘.

Das Portfolio wird stetig so erweitert, dass die Vollautomatisierung von Maschinen möglich ist. Wir bieten inzwischen Pakete an, mit denen alle Komponenten für die Automatisierung bereitgestellt werden, zum Beispiel. für Verpackungsmaschinen. Hier bringen wir unser umfassendes Know-how der Antriebs- und Steuerungstechnik ein, so dass der Kunde es besonders einfach hat bei der Produktauswahl. Mit nur einer Sachnummer bestellt er alles, was er braucht, um eine komplette Maschine zu automatisieren.

Darüber hinaus arbeiten wir auch an wichtigen Zukunftsthemen wie der virtuellen Inbetriebnahme oder dem Condition Monitoring. Diese Themen sind übergreifend. Dabei zeigt sich, dass besondere Mehrwerte generiert werden, wenn man die Komponenten beherrscht, die man virtualisieren oder überwachen möchte.

Sick

Markus Scaglioso ist Senior Vice President Global Industry Center Factory Automation bei der Sick AG.(Bild:  Sick AG)
Markus Scaglioso ist Senior Vice President Global Industry Center Factory Automation bei der Sick AG.
(Bild: Sick AG)

Wir verstehen uns als ganzheitlicher Anbieter von Automatisierungslösungen im Kontext Sensor Intelligence. Das bedeutet, dass wir Lösungen von der Komponentenebene bis hin zur Integration der Daten in die übergeordneten Steuerungsebenen beim Kunden denken und anbieten – quasi die Verbindung zwischen Shopfloor und Datafloor.

Unser Ziel ist nicht die Automatisierung um des Automatisierungswillens. Vielmehr wollen wir einen echten Mehrwert für den Kunden generieren. Mittels innovativer Technologien, die unter anderem durch die Digitalisierung getrieben werden, schaffen wir neue Komplettlösungen, die aus der Anwendung beim Kunden heraus gedacht sind.

Unser Fokus liegt darauf, die verschiedenen Möglichkeiten der Verarbeitung und Übermittlung von Daten, etwa im Sensor, über Edge Computing, SPS oder Cloud beim Kunden zu integrieren. Dadurch sind in den vergangenen Jahren neue Geschäftsmodelle in Richtung Digital Consulting, Softwarelösungen bzw. Funktionalität durch Software und SaaS entstanden.

Unsere langjährige Erfahrung über den Einsatz und die Möglichkeiten von Sensoren in Prozessen und Applikationen bilden die Basis für neue Entwicklungen. Durch dieses tiefe Know-how sind wir in der Lage, beispielsweise Sensor Fusion, Virtualisierung oder Simulationen und Künstliche Intelligenz so einzusetzen, dass sie einen spürbaren Mehrwert für unsere Kunden erzeugen.

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TE Connectivity

Daniel Walldorf ist Senior Strategy and Business Development Manager bei TE Connectivity. Als Teil der Business Unit Industrial ist Daniel Walldorf verantwortlich für die strategische Geschäftsfeldentwicklung der Applikationsbereiche Halbleitermaschinen, Lagerautomation und Sensorik.(Bild:  TE Connectivity)
Daniel Walldorf ist Senior Strategy and Business Development Manager bei TE Connectivity. Als Teil der Business Unit Industrial ist Daniel Walldorf verantwortlich für die strategische Geschäftsfeldentwicklung der Applikationsbereiche Halbleitermaschinen, Lagerautomation und Sensorik.
(Bild: TE Connectivity)

Das tiefe Verständnis der Geräte und Anwendungen in der Automatisierungstechnik ist für einen Komponentenhersteller wie uns von zentraler Bedeutung. Wir arbeiten mit unseren Kunden zum einen im Detail daran, wie wir dazu beitragen können, dass Steuerungen oder Antriebe effizienter produziert sowie anwenderfreundlicher umgesetzt werden können.

Zum anderen ist es für uns wichtig zu verstehen, wie Anforderungen und Architekturen sich verändern, zum Beispiel welche Anforderung sich durch kollaborative oder mobile Roboter, sowie welche Änderungen sich durch nachhaltigere Automatisierungskonzepte ergeben. Ein Stück weit werden wir damit zum Automatisierungsexperten und unsere Komponenten werden immer spezifischer an die Anwendung angepasst.

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