Expertenmeinung /Teil 3

Hin zur großen Querschnittsaufgabe Automatisierung

< zurück

Seite: 7/7

Anbieter zum Thema

Trumpf

Patrick Bauer ist Mitarbeiter in der Geschäftsentwicklung von Smart Factory Lösungen bei Trumpf.(Bild:  Trumpf)
Patrick Bauer ist Mitarbeiter in der Geschäftsentwicklung von Smart Factory Lösungen bei Trumpf.
(Bild: Trumpf)

Trumpf ist weltweit einer der größten Anbieter für Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen in der Blechfertigung. Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung auf diesem Gebiet vernetzen wir nicht nur unsere eigene Fertigung, sondern auch die unserer Kunden.

Bei unseren Automatisierungsangeboten haben wir uns schon immer an den Bedürfnissen der Anwender orientiert. Unsere Kunden wollen ganz klassisch ihre Produktivität steigern und die Kosten senken. Hinzu der Fachkräftemangel. Wir setzten auf die Zukunftstrends Digitalisierung und Automatisierung, um diese Herausforderungen gemeinsam zu meistern.

Bei der Entwicklung unserer Lösungen war es uns wichtig, dass die einzelnen Technologien und Anwendungen miteinander kompatibel sind. So sind wir in der Lage, jedem Unternehmen eine maßgeschneiderte Komplettlösung aus einer Hand zu bieten. Das schätzen unsere Kunden bis heute sehr.

T-Systems

Andreas Wentz ist fachlich und technisch verantwortlich für Software-Robotik in der T-Systems. Andreas Wentz ist auch Telekom Botschafter.(Bild:  Telekom)
Andreas Wentz ist fachlich und technisch verantwortlich für Software-Robotik in der T-Systems. Andreas Wentz ist auch Telekom Botschafter.
(Bild: Telekom)

Automatisierung hat einen hohen Stellenwert in T-Systems. Wir setzen seit Jahren auf dezentrale Expertinnen und Experten für bestimmte Automationsdisziplinen, -Werkzeuge und -Technologien und haben beispielsweise zentrale Qualifizierungsmaßnahmen ‚Automation Pioneer‘ mit eigener Zertifizierung für die Automationsspezialisten aufgesetzt.

Der wesentliche Treiber war und ist die Customer Experience, also die Kundenzufriedenheit und -Erfahrung zum Beispiel durch eine schnellere Prozessabwicklung.

Durch Prozessautomation spüren wir auch positive Effekte auf die Mitarbeiterzufriedenheit. Und durch Automation wird ein Unternehmen agiler, die Flexibilität und Skalierbarkeit wird erhöht und durch Kosteneinsparungen wettbewerbsfähiger.

Dabei hilft T-Systems ein zentrales, globales Transformationsprogramm, die Strategie und internen Automationsziele umzusetzen. Damit identifizieren und heben wir flächendeckend Automationspotenziale. Wir bündeln unsere Kräfte und bieten unseren Kunden ein breites Automationsportfolio aus geeigneten Dienstleistungen, Technologien und Paketen.

Wir haben zentrale Automationsplattformen wie Service Now und Sales Force eingeführt, dadurch auch Prozesse standardisiert. Zusätzlich entwickelten wir neue Angebote wie RPAaaS (Robotic Process Automation as a Service) als cloudbasierte Lösung für unsere Kunden.

Technologisch ist das übergreifende Thema Hyperautomation wichtig, mit dessen Hilfe wir Disziplinen und Technologien aus Automation und Künstlicher Intelligenz integrieren und als ganzheitlichen, aufeinander aufbauenden Ansatz etablieren. Auftretende Lücken schließen wir gemeinsam mit unseren Kunden.

Doch Hyperautomation löst die bisherige Automation in den seltensten Fällen ab. Vielmehr werden bestehende, gut funktionierende Komponenten integriert und weiterentwickelt. Dazu braucht es weiterhin das entsprechende Know-how.

Ich habe in den letzten Jahren den Trend weg von großen Neueinführungen hin zu agiler Entwicklung und Automation beobachtet. Dabei wird in den Backend-Systemen selbst, in ihren Schnittstellen oder beispielsweise mit Robotic Process Automation basierend auf den vorhandenen Komponenten automatisiert.

Turck

Dirk Wunder ist Leiter Corporate Marketing bei Turck.(Bild:  Turck)
Dirk Wunder ist Leiter Corporate Marketing bei Turck.
(Bild: Turck)

Will ein Unternehmen wachsen, dann wächst es mit und an den Anforderungen seiner Kunden.

Vor über 50 Jahren hat Turck mit induktiven Sensoren seinen Kunden einen großen Mehrwert bieten können. Verschleißanfällige mechanische Schalter ließen sich bequem durch kontaktlose Geräte ersetzen. Nach diesem ersten ‚Automatisierungsschritt‘ folgten schnell weitere, die Kunden wollten immer mehr der neuen technischen Möglichkeiten nutzen. Wir sind den Weg mit- und auch vorangegangen und konnten immer mehr Anforderungen unserer Kunden erfüllen.

Heute verstehen wir uns als Automatisierungsspezialist, weil wir längst mehr bieten als nur ein großes Produktangebot.

Mit unseren Lösungen zum Erfassen, Verarbeiten und Übertragen von Daten liefern wir die Basis für moderne Produktions- und Logistikanwendungen – relevante Produktions- und zuverlässige Zustandsdaten über Maschinen, Anlagen und Prozesse. Kunden erwarten von uns heute Konzepte statt Komponenten.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

Effiziente Automationslösungen basieren heute auf digital vernetzbaren Lösungen, die neben der Hardware immer mehr Software und Services verlangen. Turck hat daher auch in diesen Bereich viel investiert und gehört mit seinem Lösungsportfolio heute zu den Wegbereitern von Industrie 4.0 und IIoT. Ob smarte Sensorik mit IO-Link, robuste I/O- und Steuerungslösungen in IP67, RFID- oder Cloud-Systeme, wir bringen Intelligenz an die Maschine und ermöglichen damit Trends wie dezentrale Automation und modulare Maschinen.

Für ein Unternehmen, das lange nur mit Hardware erfolgreich war, ist diese Entwicklung hin zu ganzheitlichen Lösungen inklusive Software und Services an einigen Stellen durchaus herausfordernd.

Nicht bei Gerätesoftware, die haben wir schon immer realisiert, sondern eher in Richtung intelligenter Datenaufarbeitung und -bereitstellung in den Softwaresystemen der Kunden oder in Cloud-Lösungen.

Das sind neue Themenfelder, in denen wir Know-how aufbauen mussten. Um unseren Kunden schnell praxistaugliche Lösungen anbieten zu können, haben wir uns entschieden, marktführendes Know-how einzukaufen.

So hat Turck vor Jahren im Rahmen eines Technology Buy-out die Cloud-Software des IoT-Spezialisten Beck IPC erworben. Auf Basis dieser Software bieten wir unseren Kunden heute eine ausgereifte, zukunftssichere Industrie-Cloud-Lösung.

Auch im RFID-Bereich haben wir uns mit Turck Vilant Systems einen Spezialisten an Bord geholt, der sehr erfahren ist bei der Einbindung von RFID-Daten in die Systeme seiner Kunden. So bieten wir unseren Kunden neben unserem produktorientierten RFID-Lösungsangebot, das wir seit über 15 Jahren kontinuierlich ausbauen, heute auch Integrationslösungen an. Turck Vilant Systems konzipiert und realisiert seit 20 Jahren schlüsselfertige RFID-Systemlösungen inklusive eigener Middleware und ERP-Integration für Intralogistik, Asset Tracking und Bestandsmanagement. So profitieren unsere Kunden von schnellerem Lagerumschlag und effizienteren Supply-Chain-Prozessen.

Weidmüller

Dr. Thomas Bürger ist Leiter der Division Automation Products & Solutions (APS) des Elektrotechnikunternehmens Weidmüller sowie Geschäftsführung der Weidmüller GTI Software.(Bild:  Weidmüller)
Dr. Thomas Bürger ist Leiter der Division Automation Products & Solutions (APS) des Elektrotechnikunternehmens Weidmüller sowie Geschäftsführung der Weidmüller GTI Software.
(Bild: Weidmüller)

Das Verständnis, aus Kundenanforderungen Lösungen zu entwickeln, ist nicht nur beim Komponentenhersteller, sondern auch beim Automatisierungs- und IIoT-Spezialisten der Schlüssel zum Erfolg. Wenn diese Lösungen auf Basis eines starken Komponentenportfolios entwickelt werden können, ist dies ideal.

Und genau diese Kombination aus starkem Komponentenportfolio und Lösungskompetenz für komplette Automations- und IIoT Lösungen ist auch bei uns entscheidend.

Die Stärke des Komponentenportfolios bezieht sich dabei nicht nur auf die Breite des Portfolios sondern insbesondere auch auf die einfach anwendbare Funktionalität, hohe Qualität mit Zulassungen für unterschiedlichste Industrien und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit.

Aus technologischer Sicht sehen wir das Industrial IoT als den Haupttreiber. Sowohl aus Anforderungssicht bei unseren Kunden als auch bei neuen Technologien wie beispielsweise MEMS-Sensoren, neuen Funktechnologien wie 5G, KI oder auch Cloud-Technologien.

Die Nutzung dieser Technologien in und mit einem starken Komponentenportfolio bringt uns in die Position des ‚Enablers from Data to Value‘. So können wir unseren Kunden als Partner helfen – beginnend bei der Datenerfassung bis hin zur Datenanalyse, wo sie aus Daten ihrer Anwendungen Mehrwerte generieren können.

Unser Anspruch dabei ist es, dies für unsere Kunden so einfach wie möglich zu gestalten, beispielsweise indem Softwarelösungen konfiguriert und nicht programmiert werden müssen.

* Karin Pfeiffer, Wirtschafts- und Fachjournalistin, redaktion.kpfeiffer@gmail.com; Ines Stotz, Redakteurin, elektrotechnikAUTOMATISIERUNG

(ID:48283808)