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14. Automation Valley Kooperationsforum Im Zeichen der Spitzenclusterbewerbung

| Redakteur: Reinhard Kluger

Rund 150 Teilnehmer aus ganz Nordbayern kamen zum 14. Kooperationsforum des Automation Valley Nordbayern und des Clusters Mechatronik & Automation am 9. Dezember in die IHK-Akademie nach Nürnberg. Im Mittelpunkt standen die Präsentation des Antrages sowie die weiteren Schritte für die Bewerbung zum Spitzenclusterwettbewerb.

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Informationen aus dem Automation Valley zum Thema Spitzencluster.
Informationen aus dem Automation Valley zum Thema Spitzencluster.
( Bild: IHK Nürnberg )

Ziel des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist es, leistungsfähige Cluster auf dem Weg in die internationale Spitzengruppe zu unterstützen und regionale Innovationspotentiale in dauerhafte Wertschöpfung zu befördern. Dadurch sollen Wachstum und Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen und der Innovationsstandort Deutschland attraktiver gemacht werden. Eine hochrangig besetzte, unabhängige Jury wählt bis zu fünf Spitzencluster aus, die über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren mit insgesamt bis zu 200 Millionen Euro gefördert werden können.

Information zur Antrgasstellung gab es reichlich

„Ziel der heutigen Veranstaltung ist es, sich über die Bewerbung des Automation Valleys am Spitzencluster-Wettbewerb zu informieren. Dazu zählen neben der Gestaltung des Bewerbungsverfahrens auch die Informationen über die Abwicklung und Antragstellung einzelner Forschungskooperationsprojekte und natürlich, die Region auf den Wettbewerb einzuschwören,“ erklärte Dr. Robert Schmidt, Leiter Abteilung Umwelt der IHK Nürnberg.

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Leiter des Projektteams ist Dr. Ronald Künneth von der IHK Nürnberg. Er stellte die bisher erarbeitete inhaltliche Ausrichtung des Antrages vor. Unterstützt wird der Antrag u.a. von mehreren Großunternehmen wie darunter Siemens, Bosch Rexroth und Schäffler sowie renommierten Vertretern des Mittelstandes und der Wissenschaft.

Diskussion von Einzelprojekten der Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Als Mitbegründer des Automation Valleys und Vertreter des Mittelstands rief Karlheinz John, Infoteam Software AG seine Unternehmerkollegen auf, diese große Chance optimal zu nutzen. „Obwohl wir als mittelständische Industrie über 70 Prozent der Wertschöpfung generieren, fehlt es uns an Lobby. Mit der Beteiligung an diesem Wettbewerb können wir auf uns aufmerksam machen und auch dringend benötigte Fachkräfte für die Region gewinnen. Wir sind hier nun mal der Automatisierungsstandort in Deutschland.“

Cluster-Sprecher Prof. Dr. Klaus Feldmann steht als Mitglied im Lenkungsausschuss überzeugt hinter allen Aktivitäten: „Der Spitzencuster ist eine tolle Möglichkeit, sich für das, was sich die Region über Jahre hinweg erarbeitet hat, zu belohnen.“ Prof. Feldmann vertritt den Cluster Mechatronik & Automation e.V. auch im extra für die Umsetzung des Spitzenclusterantrages gegründeten Vereins „Automation Valley Nordbayern e.V.“. Auch Heiko Bartschat, Geschäftsführer vom Cluster Mechatronik & Automation, hat seine Unterstützung verdeutlicht. „Die Zusammenarbeit zwischen dem Automation Valley und uns kann gar nicht enger sein.“

Großer Andrang

An allen Projekt-Thementischen herrschte großer Andrang: Die Moderatoren der Projekttische, an denen Anregungen und Projektideen lebhaft diskutiert wurden, gaben durchweg positives Feedback. Der ‚Marktplatz der Ideen‘ war ein voller Erfolg. (Silke Brügel)

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