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I/O-Box-Module Immer das passende I/O-System im Feld

| Autor/ Redakteur: Reinhard Kluger / Reinhard Kluger

Für jede Industrieanwendung die passenden I/O-Module dezentral im Feld. I/O-Box-Module schaffen hierfür die Voraussetzung. Dank IP-67-Schutz ist das auch dort möglich, wo es rau zugeht.

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Passendes für die Praxis:Verschiedene Gehäusevarianten, zahlreiche Signalformen und Offenheit für unterschiedliche Bussysteme eröffnen den IP-67-I/O-Modulen nahezu alle Einsatzbereiche.
Passendes für die Praxis:Verschiedene Gehäusevarianten, zahlreiche Signalformen und Offenheit für unterschiedliche Bussysteme eröffnen den IP-67-I/O-Modulen nahezu alle Einsatzbereiche.
(Beckhoff)

Mit seiner Feldbus-Box-Serie IP sowie den drei EtherCAT-Box-Reihen EP, EQ und ER bietet Beckhoff ein äußerst breites Spektrum an dezentral im Feld platzierbaren IP-67-I/Os. Wie sich mit verschiedenen Gehäusevarianten, zahlreichen Signalformen sowie der Offenheit bzgl. der Bussysteme alle industriellen Einsatzfälle abdecken lassen, erläutert Dirk Bechtel, Produktmanager Feldbussysteme.

Welche Bedeutung hat die dezentrale Signalverarbeitung für den modernen Maschinen- und Anlagenbau?

Dirk Bechtel: Es gibt zurzeit den klaren Trend, die Schaltschränke zu minimieren und die Signalerfassung dementsprechend direkt ins Feld zu verlagern. Neben der reinen Platz- und Kabelersparnis kommt dabei als weiterer Vorteil, gerade bei der Analogwertverarbeitung, die kurze Leitungslänge zwischen Sensor und I/O-Box zum Tragen. Dies unterstützt den modularen Maschinenbau, sorgt für eine einfachere, fehlersichere Verkabelung und reduziert die Fehlerhäufigkeit beim Anlagenaufbau.

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Was zeichnet das Beckhoff-Portfolio an IP-67-I/O-Modulen aus Sicht der Praxis aus?

Dirk Bechtel: Das Besondere liegt darin, dass wir durch die verschiedenen Gehäuse- und Signalvarianten die optimale Kombination für die jeweilige Applikation bieten können. Außerdem bauen die Module sehr kompakt: mit 126 mm Höhe und 26,5 mm Tiefe sowie mit einer Breite von 30 (8-kanalig) bzw. 60 mm (16-kanalig). Soll beispielsweise in einer Montageanlage ein Analogsignal gemessen werden, eignet sich ein schmales Kunststoffmodul mit vier analogen Eingängen. Für dasselbe Signal in einer Pressenanlage bietet sich hingegen das entsprechende I/O-Modul im Zinkdruckguss-Gehäuse an. Diese Variationsvielfalt, ergänzt durch insgesamt 24 unterstützte Bussysteme, zeichnet unser Portfolio aus Sicht der Anwendung in besonderem Maße aus.

Inwieweit lässt sich dieses Portfolio bei neuen Marktanforderungen erweitern?

Dirk Bechtel: Wir bieten von vornherein bereits eine sehr breite Basis an IP-67-Box-Modulen. Diese reicht von Digital-I/Os bis hin zu komplexeren Ausführungen, wie Schrittmotormodule oder die neue EtherCAT Box zur Widerstandsbrückenauswertung. Außerdem lässt sich das Spektrum sehr einfach um neue Funktionen erweitern. Zum einen liegt dies an unserem umfassenden Elektronik-Know-how und dem durchdachten Elektronikkonzept der Module. So ist die – für den weiten Temperaturbereich von -25 bis +60 °C ausgelegte – Elektronik intern in einen Feldbus- und einen Signalteil aufgeteilt, weshalb sich neue Signalformen sehr schnell realisieren lassen. Zum anderen können wir solch neue Funktionalitäten direkt in allen Gehäusevarianten, d. h. als Kunststoff-, Edelstahl- und Zinkdruckguss-Box, anbieten. Denn die Bauform der Gehäuse ist unabhängig vom Material standardisiert und beinhaltet jeweils die gleiche Elektronik. Dabei ist es egal, was in der Praxis eingesetzt werden soll, entweder die 8- oder 16-kanalige Ausführung.

Welches sind die wichtigsten Einsatzbereiche der verschiedenen Gehäusevarianten?

Dirk Bechtel: Die bewährten Kunststoffgehäuse der Feldbus- und EtherCAT-Box-Module IP bzw. EP sind prädestiniert für feuchte, schmutzige oder staubige Umgebungsbedingungen im allgemeinen Maschinenbau, in der Montagetechnik sowie im Halbleiter- und Logistikumfeld. Die Modulserie EQ, mit Edelstahl-Gehäuse und der Schutzart IP 69K, ist hingegen speziell für Anwendungen in der Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie konzipiert. Die neuen und besonders robusten I/O-Module der ER-Serie sind nun die ideale Ergänzung für den Einsatz in extrem rauen Industrie- und Prozessumgebungen. Mit vollvergossenem Zinkdruckguss-Gehäuse eignen sie sich ideal für Bereiche, die erhöhte Belastbarkeit und Beständigkeit erfordern. Typische Beispiele aus der Praxis sind zum Beispiel Pressenanlagen und Metallgießereien sowie das Zinkdruckguss gewohnte Automotive-Umfeld bzw. auf Schweißspritzerbeständigkeit angewiesene Robotik-Applikationen. Die Module der Serie ER sind vollständig kompatibel zur EP-Reihe und bieten auch ein entsprechend breites I/O-Spektrum.

Und welche Anwendungen lassen sich mit dem breiten I/O-Spektrum lösen?

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