Human Machine Interface

Industrial Usability Day 2014: „Steve macht alle wuschig“

| Redakteur: Robert Weber

Sie durfte auf dem Industrial Usability Day natürlich nicht fehlen - die Google Glass soll die Bedienung noch weiter vereinfachen, hoffen Fachleute, auch wenn diese nicht nur auf die Google-Brille schwören.
Sie durfte auf dem Industrial Usability Day natürlich nicht fehlen - die Google Glass soll die Bedienung noch weiter vereinfachen, hoffen Fachleute, auch wenn diese nicht nur auf die Google-Brille schwören. (Bild: Kluger)

Eigentlich wollte der Apple-Gründer Steve Jobs mit seinem iPhone 2007 nur das Telefon „neu erfinden“. Sieben Jahre später ist Apples „super-easy-to-use“-Philosophie fester Bestandteil der industriellen Usability und die Maschinenbauer integrieren mittlerweile schon Elemente aus Computerspielen in die Bediendisplays der Anlagen. Auf dem dritten Industrial Usability Day der elektrotechnik präsentierten die Unternehmen erste Lösungen.

Als Jobs in Laufschuhen, Jeans und schwarzem Rolli der Weltöffentlichkeit sein erstes Smartphone vorstellte, war wohl auch Helmut Schwendele, Softwareentwickler der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH, von der Einfachheit der Bedienung begeistert. Ob Apple-Freund oder nicht – die Usability über das Touchdisplay suchte ihres Gleichen in der Consumer- sowie Unternehmerwelt und beim Maschinenbauer Homag reifte ein Entschluss: Ein neues Bedienfeld musste her.

„Die Steuerungen unserer Maschinen waren in der Vergangenheit sehr unterschiedlich. Das akzeptierte der Kunde nicht mehr“, erklärte Schwendele den 110 Teilnehmern des Industrial Usability Day in Würzburg.

Im Schwarzwald tüftelten die Entwickler fortan an mehr Bedienfreundlichkeit für ihre Produktfamilien. Das Ergebnis: Der Homag Konzern verabschiedete sich in den folgenden Jahren von den Knöpfen und Schaltern am Bedienpult. Die Zukunft sollte in der Power-Touch-Technik liegen. Der erste Schritt in Richtung Berührungssteuerung war eine Analyse der Bedienbarkeit. Die Ingenieure und Softwareentwickler sprachen mit Anwendern, überprüften Maschinenabläufe und stellten die bisherigen Oberflächen und Eingabegeräte auf den Prüfstand. Ein Ergebnis: „Wir mussten nicht nur die Software vereinheitlichen, sondern auch die Hardware. Die Bedienzentralen für die Maschinen sollten homogen gestaltet sein“, so Schwendele.

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