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Funkfühler spüren Eventklima nach
Eine Besonderheit der Puma-Zentrale ist die Wurfweitenregulierung der Luftauslässe in der Multimediahalle, die im Kühlfall die konditionierte Luft diffus einbringen, und die im Heizfall die Wärme direkt von der Decke nach unten blasen. Wegen der hohen inneren Wärmelast in der Halle wird die Grundlüftung durch vier Umluftkühlgeräte unterstützt. Für die unterschiedlichen Nutzungen sind in der Hallenregelung verschiedene Szenarien für „Event-gerechtes“ Raumklima hinterlegt. Zur Absicherung der Regelgüte in der rund 1.500 Personen fassenden Halle entschied sich IPM für vier Funkfühler in EnOcean-Technologie, die erst nach dem Innenausbau der Halle platziert wurden.
Energiemanagementfunktionen unterstützen Bedarfsregelung
Im Gegensatz zu konventionell betriebenen Gebäuden verzeichtet man in der Anlage auf das Versorgen der HLK-Anlagen nach dem Angebotsprinzip. In Die Herzogenauracher orientieren sich konsequent am tatsächlichen Bedarf in den Räumen, Danach stellen sie Wärme, Kälte und Luft bereit. So sind alle thermischen Verbraucher messtechnisch erfasst und über Desigo-PX-Stationen geregelt. Vorgegebene und berechnete Sollwerte werden an die jeweilige Vorregelgruppe weitergeleitet und dort in die entsprechenden „Bedarfssignale“ umgewandelt. Mit einbezogen in die bedarfsabhängige Regelungsstrategie sind die Umwälzpumpen für die Heizgruppen und das Kaltwassersystem. Die benötigten Wassermengen werden über Netzschlechtpunktfühler beziehungsweise über die jeweiligen Wärme-/Kälteverbraucher bedarfsgerecht berechnet, geregelt und überwacht. Im Grunde wird das Regelungssystem durch umfangreiche Energiemanagementfunktionen überlagert, die von der Raumebene bis zu den Wärme-/Kälteerzeugern reichen und den bedarfsabhängigen Betrieb absichern.
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