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Das Fenster „Configurations“ schließlich erlaubt die Anzeige und die Änderung der Netzwerk-Parameter wie IP-Adresse, Subnet-Mask und Gateway Adresse. Um diese Einstellungen verändern zu können, muss vorab ein Username und Passwort eingegeben werden, um sich für diesen Bereich zu autorisieren.
I/O-Module – noch robuster und zuverlässiger
Die komfortable Parametrierung und Diagnose per Webserver der I/O-Module ist aber längst nicht das einzige herausragende Leistungsfeature der neuen Gerätegeneration.
Mechanische Aufsätze wie beschädigungsanfällige Drehschalter entfallen komplett. Damit ist die neue IP67-Gerätegeneration noch robuster und zuverlässiger als die Vorgängerserie. Wer Einstellungen direkt am Gerät vornehmen oder ablesen möchte, findet ein lichtstarkes und hochauflösendes Display vor. Die Menüführung ist einfach gehalten und selbsterklärend. Die Anwahl und die Ein- und Ausgabe der einzelnen Menüpunkte erfolgt über zwei Tasten.
Manipulationsschutz inklusive
Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist auch der integrierte Manipulationsschutz per Lock-Funktion, mit der sich das Display sperren lässt. Nach Eingabe der Adresse im Editiermodus kann durch die Steuerung (SPS) ein so genanntes Lock-Bit gesetzt werden. Wer nun vom Anzeige- in den Editiermodus der Geräteadressierung wechselt, trifft dort auf das gesetzte Lock-Symbol in Form eines Schlüssels. Ein unbedachtes Verändern der Adresse ist hier nicht möglich. Auch ein bewusstes Manipulieren ist nicht machbar - zumindest nicht ohne Hürden, Rückfrage und Dokumentation durch die SPS.
Per Search& Rescue-Funktion schnell finden
Ein anderes interessantes Feature der neuen IO-Modulgeneration von Balluff ist die integrierte Search&Rescue-Funktion: Nicht lange suchen, sondern rasch finden, lautet das Motto. Je zwei helle rote und grüne LEDs sind integrierter Bestandteil des Displays, die Leuchten sind unabhängig vom Modul nur durch die SPS ansteuerbar. Der Anlagenbetreiber kann mit dieser Funktion sinnvolle Zustände oder Ereignisse definieren, bei deren Eintritt die roten, grünen oder beide Lampen (in Gelb) aufleuchten. Sinnvoll zum Beispiel bei komplexen Anlagen, die über eine große Anzahl von Modulen verfügen: Der Bediener kann bei Bedarf ein Modul gezielt ansprechen, das sich per grün oder rot leuchtenden LEDs identifiziert und somit schnell auffindbar ist. SPS/IPC/Drives Halle 7, Stand 391
Stephan Langer, Product Manager Business-Unit Networking, Balluff
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