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Sensor-Aktor-Kommunikation

IODD on Board – das bringt IO-Link voran

| Redakteur: Ines Stotz

Anlagen und Maschinen mit IO-Link-Devices können künftig noch schneller in Betrieb genommen werden – das verspricht Murrelektronik auf der SPS IPC Drives. Als erster Hersteller bietet er „IODD on Board“ und ermöglicht damit Plug & Play bei der Einbindung von IO-Link-Devices.

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Jörg Kautter, Managing Director of Marketing & Technology bei Murrelektronik (3. von rechts), hat auf der SPS IPC Drives eine Revolution von IO-Link verkündet.
Jörg Kautter, Managing Director of Marketing & Technology bei Murrelektronik (3. von rechts), hat auf der SPS IPC Drives eine Revolution von IO-Link verkündet.
(Bild: I. Näther)

Die IODD-Datei (IO Device Description) ist eine Gerätebeschreibungsdatei für Sensoren und Aktoren. Sie enthält Informationen zur Identifikation, zu Geräteparametern, zu Prozess- und Diagnosedaten, zu den Kommunikationseigenschaften und einigen weiteren Details.

Bei den neuen Murrelektronik-Feldbusmodulen MVK Metall und Impact 67 werden genau diese IODD-Dateien der IO-Link-Devices von teilnehmenden Herstellern in der GSDML-Datei hinterlegt. Werden nun Devices wie z.B. IO-Link-Sensoren oder IO-Link-Ventilinseln in Installationen eingebunden, so kann direkt auf diese Datenbasis zugegriffen werden und die Integration gelingt in kurzer Zeit.

Zum Vergleich: Bislang musste jeder neue IO-Link Master einzeln in die Software eingebunden werden. Und das konnte dauern… Waren beispielsweise eine Vielzahl von identischen Sensoren einzubetten, dann mussten bei jedem neuen Gerät immer wieder die gleichen Arbeitsschritte wiederholt werden. Das war nicht nur zeitaufwändig, es war auch fehleranfällig.

Mit „IODD on Board“ wird der IO-Link-Master von der Steuerung programmiert – dann kann es direkt losgehen. Das erleichtert die Arbeit durch komfortables Plug & Play.

Auch Serienmaschinenbauer profitieren

Ebenfalls attraktiv ist die alternative Möglichkeit, IO-Link-Devices über asynchronen Zugriff zu integrieren. Davon profitieren im Besonderen die Hersteller von Serienmaschinen mit einer hohen Anzahl an identischen Sensoren. Diese Möglichkeit gibt es auch für das neue Cube 67 IO-Link Master Modul.

Alle neuen IO-Link-Module von Murrelektronik entsprechen der neuesten IO-Link-Spezifikation 1.1 und sind mit IO-Link Class A- und B-Ports ausgestattet.

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