Corona Jeder Zweite verschiebt Frage nach Gehaltserhöhung

Redakteur: Celine Jäger

Den Jahreswechsel nutzen viele Arbeitnehmer normalerweise dazu, ihr Gehalt nachzuverhandeln – allerdings nicht während der Corona-Pandemie. Das geht hervor aus einer Befragung der Online-Jobplattform Stepstone.

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Wegen der Corona-Pandemie verzichtete ein großer Teil der Arbeitnehmer auf eine Nachverhandlung des Gehalts.
Wegen der Corona-Pandemie verzichtete ein großer Teil der Arbeitnehmer auf eine Nachverhandlung des Gehalts.
(Bild: ©Jeanette Dietl - stock.adobe.com)

Der Untersuchung zufolge verzichtet heuer fast die Hälfte der Beschäftigten darauf. Auch 2020 hatte schon nur jeder Vierte sein Gehalt nachverhandelt. Wie die Studie nahelegt, zeigt eine Mehrheit der Angestellten Verständnis dafür, erst mal nicht mehr Geld zu bekommen. Drei von vier Befragten geben an, ihnen sei die Arbeitsplatzsicherheit in diesen Zeiten deutlich wichtiger.

Statt einer höheren Bezahlung würden sich mehr als 30 % zudem auch mit Benefits wie zusätzlichen Urlaubstagen oder einem Jobticket zufriedengeben. Trotzdem über Gehaltserhöhungen freuen durfte sich im letzten Jahr ein Viertel der Befragten. Auch 60 % derjenigen, die 2020 einen neuen Job anfingen, sagen, dass die Corona-Pandemie keine negativen Auswirkungen auf ihr Gehalt gehabt hätte.

Für die Studie hat Stepstone 28.000 Personen befragt. Darunter waren 2.700 Führungskräfte sowie rund 2.000 Recruiter und Manager, die für die Personalakquise zuständig sind.

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