Servomotoren

Lasten mit größeren Trägheitsmomenten bewegen

| Redakteur: Karin Pfeiffer

Als neue Baureihe gibt's den Servomotor CM3C von SEW-Eurodrive auch mit Einkabeltechnik.
Als neue Baureihe gibt's den Servomotor CM3C von SEW-Eurodrive auch mit Einkabeltechnik. (Bild: SEW-Eurodrive)

CM3C heißt die Markenkürzel für eine neue Servomotoren-Baureihe von SEW-Eurodrive. Damit komplettiert der Bruchsaler Hersteller seinen Automatisierungsbaukasten Movi-C mit weiteren elektromechanischen Aktoren.

SEW-Eurodrive ergänzt seinen Automatisierungsbaukasten Movi-C um Servomotoren für hohe externe Lasten. Die neue Baureihe CM3C umfasst die Baugrößen 63, 71, 80 und 100. Die Motoren haben Stillstandsmomente von 2,4 bis 38,5 Nm. Diese kompakt bauende Servomotorenreihe mit erhöhter Massenträgheit wird in Maschinen und Applikationen eingesetzt, bei denen aus regelungstechnischen Gründen ein geringes Verhältnis von Lastträgheit zur Motorträgheit gefragt ist. Dazu sind etliche Optionen verfügbar wie etwa Bremsen und Anschlusstechnik zur Anpassung an die jeweiligen Verhältnisse der Kundenapplikation. Die neue Baureihe gibt es optional auch in Einkabeltechnik. Damit ist eine weitgehende digitale Integration möglich. So wird beim Anschluss der Motoren an Umrichter von SEW-Eurodrive automatisch eine Auto-Inbetriebnahme durchgeführt. Die Gebersignale werden digital übertragen und auch die Bremsenansteuerung erfolgt digital mit der Möglichkeit zur Zustandsüberwachung der Bremse. Damit die Kunden größtmögliche Flexibilität in ihrer Anlage haben, wird der CM3C-Motor zukünftig neben den SEW-Standardgebersystemen auch mit Drive-CliQ-, EnDat-2.2- und Hiperface DSL-Gebern angeboten.

Die Baureihe bietet eine Vielfalt an Optionen. Zusammen mit dem Getriebebaukasten von SEW-Eurodrive eröffnen sich zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten. Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist laut Hersteller die Verfügbarkeit von zwei Bremsenausführungen. Neben der servotypischen 24-V-Haltebremse gibt es zusätzlich eine Bremse mit erhöhtem Arbeitsvermögen für Anwendungsfälle, bei denen Betriebsbremsungen oder Notausbremsungen beherrscht werden müssen. Dazu bietet der Bruchsaler Hersteller in Verbindung mit der Einkabeltechnik einen neuen Bremsgleichrichter für den AC-Anschluss der Bremse. Dieser arbeitet stromgeregelt und beherrscht einen weiten Bereich von Eingangsspannungen von 100 bis 500 V. Typische Einsatzbereiche sind die Maschinenautomatisierung, Handlingsportale sowie Fahrwerksantriebe. Die Servomotorenbaureihe CM3C ist ab Frühjahr 2019 verfügbar.

SPS IPC 2018: Halle 3A, Stand 411

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