Megger und Siemens: gemeinsame Schalterfachtagung

Leistungsschalter werden intelligenter, wirtschaftlicher und sicherer

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Unscharfe Logik schützt

Thanos Kontridis, TU Darmstadt (Archiv: Vogel Business Media)

Vorgestellt wurde auch eine revolutionäre Methode, die Schaltanlagen ebenfalls sicherer machen wird. Thanos Kontridis vom Fachbereich Elektrische Energieversorgung der TU-Darmstadt stellte dem Gremium die faszinierende „Fuzzy Logik“ (Unscharfe Logik) vor. Mit ihr wird die subjektive, und damit fehlerbehaftete, Zustandsbewertung der Anlage durch ein objektives Asset-Management ersetzt, dass die Anlage, von der Beschaffung bis zur Entsorgung, komplett begleitet. Das schützt Anwender und Betreiber zuverlässig vor dem unberechenbarsten Fehlerfaktor: dem Menschen.

Komponenten und Systeme stehen bereit

Auf der Megger-Schalterfachtagung wurde eines sehr deutlich: Die technischen Komponenten und Systeme zu einer intelligenten Energieversorgung für die Städte des 21. Jahrhunderts stehen bereit. Und dazu gehören vor allem Schaltanlagen, die mit intelligenten und sicheren Systemen ausgerüstet sind. Mit diesem Fazit schloss die Schalterfachtaung von Megger, die ihre Teilnehmer, übrigens die einzige feste Instanz im Bereich Leistungsschalter, auf den neuesten Stand zum Thema „Sicherheit“ und „künftige Technologien“ in Schaltanlagen brachte. Geschätzt wurde insbesondere auch der persönliche Austausch von Praktikern und Spezialisten. In allen Reaktionen kam dies zum Ausdruck. Eine entsprechend positive Bilanz zog auch Jürgen Göbelhaider, Geschäftsführer von Megger. Er gab bekannt, dass der neue Partner für die nächste Schalterfachtagung in zwei Jahren so gut wie feststeht.

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