Verdrahtungssysteme Lütze und Uni Stuttgart wollen gemeinsam Schaltschränke optimieren

Redakteur: Sandro Kipar

Mit der neuen Stiftungsvereinbarung soll der Schaltschrankbetrieb für die Industrie 4.0 fit gemacht werden.

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Die Forschungsarbeit fließt in die laufende Produktentwicklung von Lütze ein.
Die Forschungsarbeit fließt in die laufende Produktentwicklung von Lütze ein.
(Bild: Lütze)

An der Universität Stuttgart wird weiterhin in Kooperation mit dem Weinstädter Unternehmen Lütze geforscht. Laut dem Automationsspezialisten habe die Friedrich Lütze GmbH mit dem Institut für Gebäudeenergetik, Thermotechnik und Energiespeicherung (IGTE) eine Stiftungsvereinbarung abgeschlossen. Damit werde die seit zehn Jahren andauernde Zusammenarbeit fortgesetzt.

Schaltschränke für Industrie 4.0 fit machen

Konkret soll die Forschung auf dem Gebiet der thermischen Auslegung und Optimierung von Schaltschränken weiter vorangetrieben werden. Die Forschungsarbeiten sollen als Grundlage für einen energieeffizienten Schaltschrankbetrieb dienen, der den Anforderungen von Industrie 4.0 gerecht wird.

Die Forschungsarbeit der IGTE fließt in die laufende Produktentwicklung ein, teilt das Unternehmen mit. Dazu gehöre etwa das kanallose Airstream Verdrahtungssystem, das die Kühlleistung im Schaltschrank minimieren könne. Dafür werden Aufbau- und Verdrahtungsebene voneinander getrennt und so strömungstechnisch ungünstige Kabelkanäle vermieden. Es entstehe eine permanente Luftzirkulation zwischen wärmerer Verdrahtungsvorder- und kühlerer Verdrahtungsrückseite.

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