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Mehrheit glaubt, dass Mensch-Roboter-Teams die Fertigung verbessern werden

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die Mehrheit der Arbeitnehmer sieht die Zusammenarbeit mit Robotern als positiv an, und jeder zweite vermutet, dass dadurch qualifizierte und besser bezahlte Jobs zunehmen werden. Wir stellen die wichtigsten Ergebnisse des aktuellen Automatica Trend Index vor.

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Auf der Automatica dreht sich alles um die neuesten Trends aus der Robotik und Automatisierung. Wie aktuell das Thema ist, zeigt der Automatica Trend Index 2018.
Auf der Automatica dreht sich alles um die neuesten Trends aus der Robotik und Automatisierung. Wie aktuell das Thema ist, zeigt der Automatica Trend Index 2018.
(Bild: Messe München)

Bald startet die Weltleitmesse für Robotik und Automation, deren Themenfeld dieses Jahr aktueller denn je ist. Denn mit rund 1,8 Millionen Industrie-Robotern hat der Bestand in den Fabriken der Welt einen neuen Rekord erreicht. Dass Roboter den Menschen gesundheitsschädliche Arbeiten abnehmen oder mit gefährlichen Werkstoffen hantieren, bewerten die Arbeitnehmer rund um den Globus eher positiv (durchschnittlich 64 %). Sorgen machen sich die Beschäftigten allerdings um die eigene Ausbildung, um mit dem Tempo der Arbeitswelt 4.0 Schritt halten zu können. Das sind Ergebnisse des Automatica Trend Index 2018, für den 7.000 Arbeitnehmer in den USA, Asien und Europa befragt wurden.

Qualifizierte Jobs werden zunehmen, vermutet jeder Zweite

Trend Robotik: Mit 1,8 Millionen Industrie-Robotern hat der Bestand in den Fabriken der Welt einen neuen Rekord erreicht.
Trend Robotik: Mit 1,8 Millionen Industrie-Robotern hat der Bestand in den Fabriken der Welt einen neuen Rekord erreicht.
(Bild: Messe München)

Für das eigene Land ist nur rund jeder vierte Arbeitnehmer davon überzeugt, dass die Aus- und Weiterbildung für den Arbeitsplatz der Zukunft bereits eine wichtige Rolle spielt. Dabei wird die neue Zusammenarbeit mit Robotern von der Mehrheit aller sieben befragten Länder (durchschnittlich 68 %) als Chance gesehen, qualifiziertere Arbeit zu erlernen. Besonders in China (86 %) und in den USA (74 %) rechnen die Menschen mit positiven Impulsen, sich über die Robotik-Automation beruflich fortzubilden. Die Anzahl qualifizierterer und besser bezahlter Jobs wird über die neuen Mensch-Roboter-Teams künftig ansteigen – vermutet rund jeder zweite Befragte in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Japan. In China und den USA gehen sogar 80 % der Arbeitnehmer davon aus.

Bei der Umsetzung sieht das jedoch noch anders aus: Mit der Note gut oder sehr gut wird das aktuelle Angebot des eigenen Arbeitgebers bei der Aus- und Weiterbildung für den digitalen Arbeitsplatz der Zukunft nicht einmal von jedem vierten Befragten bewertet (durchschnittlich 23 %).

Mensch-Roboter-Teams werden die Fertigung verbessern

Bei der Aus- und Weiterbildung für den Arbeitsplatz der Zukunft hapert es noch in vielen Unternehmen, stellt der Trend Index fest.
Bei der Aus- und Weiterbildung für den Arbeitsplatz der Zukunft hapert es noch in vielen Unternehmen, stellt der Trend Index fest.
(Bild: Messe München)

Dabei können die Firmen bei Robotik und Automation laut der Umfrage mit einer positiven Grundeinstellung ihrer Angestellten rechnen. In der Arbeitswelt der Zukunft werden Mensch-Roboter-Teams die Fertigung verbessern, indem menschliche Talente mit den Stärken der Robotik kombiniert werden – glauben rund 70 %. Wenn Mensch und Maschine ohne Schutzzaun Hand-in-Hand zusammenarbeiten, sind beim Menschen Talente wie Urteilsvermögen und Feinmotorik gefragt. Der Roboter kann mit Kraft und Präzision punkten.

64 % aller Arbeitnehmer aus den sieben Ländern wollen für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine künstliche Intelligenz (KI) einsetzen. 73 % gehen davon aus, dass KI es den Menschen erleichtert, der Maschine neue Aufgaben zu geben – beispielsweise via Sprachbefehl oder Touchpad.

Auf der Automatica werden vom 19. bis 22. Juni in München die neusten Trends rund um die Themen Robotik und Automatisierung gezeigt.

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