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Umfassender Schutz vor unbefugten Zugriffen
Die flexible und erweiterbare IoT-Architektur (Internet of Things) der Proficloud erlaubt eine einfache Nutzung von mobilen Apps und Cloud-Diensten sowie die Anbindung an vorhandene IT-Systeme. So lassen sich Informationen wie Energiekosten oder Wetterprognosen in die Feldebene kommunizieren. Dort verwendet die in der Gebäudeautomation eingesetzte Profinet-Steuerung die Daten beispielsweise, um die Jalousien bei einer Sturmwarnung frühzeitig hochzufahren. Durch die Integration von IT-Systemen in die Automatisierungslösung können zudem die in der Zentrale vorgehaltenen ERP-Auftragsdaten (Enterprise Resource Planning) direkt aus der Proficloud über das Profinet-Protokoll an eine im Ausland befindliche Fertigungsanlage weitergeleitet werden.
Die gesamte Datenübertragung der Proficloud-Teilnehmer ist durch eine TLS-Verschlüsselung (Transport Layer Security) geschützt. Weil nur sie die Verbindung zu einem anderen Proficloud-Teilnehmer initiieren können, erfüllt die Lösung zwei grundlegende Sicherheitsaspekte.
Selbst die Web-Applikation zur Parametrierung der Proficloud wird via HTTPS (Hyper Text Transfer Protocol Security) an die Anwender übermittelt und somit vor unerwünschten Zugriffen abgesichert. Dabei steht es dem Anwender frei, weitere Security-Maßnahmen zu installieren, sodass die Applikation noch umfassender vor Cyber-Attacken geschützt ist. Trotz der beschriebenen Sicherheitskonzepte erweist sich die Proficloud als einfach in der Handhabung sowie Firewall-freundlich, da der standardmäßige Internet-Port 443 für den Datenaustausch genutzt wird.
Skalierbare Lösung für Anwender und Dienstleister
Bei der Proficloud-Technologie handelt es sich um ein offenes System, in dem die für jede Applikation passende Lösung erstellt werden kann – sei es eine Cloud-basierte Datenerfassung, -analyse oder ein komplettes Automatisierungskonzept. Darüber hinaus lassen sich die Daten an andere Cloud-basierte Systeme weiterleiten, welche sie detaillierter auswerten und so unter anderem die Notwendigkeit einer vorbeugenden Wartung erkennen. Aufgrund der weltweiten Skalierbarkeit der Proficloud-Lösungen liefern globale Analysen wertvolle Hinweise hinsichtlich einer Anlagenoptimierung.
Der Aufbau von Proficloud-Applikationen gestaltet sich einfach. Mit dem zur Verfügung gestellten Software Development Kit (SDK) programmiert der Anwender so genannte Application Container, die anschließend in der Proficloud beliebig oft instanziiert und betrieben werden. Die Application Container sind für die zuverlässige Funktionsweise der Software verantwortlich, nachdem diese von der Entwicklungsumgebung in die Proficloud portiert worden ist.
(Bild 6).
Als Beispiel für eine in der Proficloud laufende Software sei ein Monitoring-System genannt, das Ausfälle auf der Grundlage einer umfangreichen Untersuchung der Sensor- und Gerätedaten rechtzeitig vorhersagen kann, was die Wartungskosten senkt. Als Anbieter der Proficloud stellt Phoenix Contact also eine Plattform bereit, auf der sowohl produzierende Unternehmen als auch Service-Anbieter Web-Anwendungen, Dienstleistungen und mobile Applikationen aufbauen können.
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