Sensorik

Mit schnellerem Datenfluss zu neuen Geschäftsmodellen

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Datenverfügbarkeit: Direkt vom Sensor in die Cloud

Leuze Electronic hat sich dem Thema der Datenverfügbarkeit gewidmet und erstmalig Daten direkt, über alle Systemgrenzen hinweg, aus dem Sensor in die Cloud gebracht. Hierzu hat der Sensorikhersteller einen OPC UA-Server in ihren Sensor integriert und an die Azure Cloud von Microsoft mit dem Publisher-Subscriber-Modell angekoppelt. Um den Datenaustausch universell in alle Richtungen zu ermöglichen, wurde diese Umsetzung um den IoT Proxy von Microsoft erweitert, der es ermöglicht, aus der Cloud eine Client-Server-Kommunikation analog zu lokalen Shopfloor-Konzepten zu betreiben. Die Vorteile der Selbstbeschreibung und der variablen Anlagenadaption ist damit auf eine globale Ebene angehoben. Die Daten können dort für umfassende Analysen und Bewertungen über Anlagen und Firmengrenzen hinweg vernetzt werden. Um die Informationsverfügbarkeit durchgängig zu gestalten, muss die Cloud Dienste anbieten, autorisierte Datenquellen über alle Systemgrenzen aufzuspüren und adressieren zu können. Laut Leuze Electronic ist es nicht praktikabel, eine große Anzahl von Edge-Devices manuell und einzeln in einem globalen Cloud-System anzumelden. Stattdessen werden technologische Mechanismen benötigt, die es dem Cloud-System ermöglichen, zentral zugeordnete Edge-Devices zu erkennen und bekannt zu machen. Diese Mechanismen sind als Dicovery-Dienste bekannt und verfügbar. Im OPC UA-Standard sind zwei Verfahren beschrieben: zum einen lokale Discovery Mechanismen (Local Discovery Server), zum anderen globale Discovery Mechanismen (Global Directory Server, kurz GDS). Für die Anwendung in der Cloud ist der GDS im Fokus. Dabei spielt die die Sicherheit eine zentrale Rolle.

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