Titgemeyer: Die richtige Befestigungstechnik erfordert Expertenwissen Neue Forschungsergebnisse zum Thema Korrosion bei A2/A4-Befestigern

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Die Weiterentwicklung von Werkstoffen und die daraus resultierenden Anforderungen an ebenso innovative wie wirtschaftliche Befestigungslösungen erfordern großes Know-how bei der Wahl der richtigen Befestiger. Titgemeyer Befestigungstechnik weist hier jahrzehntelange Erfahrungen in Forschung und Weiterentwicklung besonders effizienter Produkte auf.

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Versagen eines Stahlnietes im Salzsprühnebeltest nach 120 Std.
Versagen eines Stahlnietes im Salzsprühnebeltest nach 120 Std.
( Archiv: Vogel Business Media )

Beim Thema Korrosion beispielsweise bietet Titgemeyer einen wertvollen Nachweis für die Beständigkeiten der Befestiger. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut Rostock hat Titgemeyer eine aufwendige Versuchsreihe nach Vorgaben des Stahlbaus (EN 1090 bzw. EN ISO 12944) durchgeführt, die wertvolle Erkenntnisse für die täglich anfallenden Fragen rund um das Thema Korrosion liefert. Die Experten der Titgemeyer-Befestigungstechnik haben eine hilfreiche Kategorisierung ihrer Edelstahl-Befestiger für verschiedene Korrosionsumgebungen nach EN ISO 12944 vorgenommen, um die richtige Auswahl für den jeweiligen Einsatzfall zu empfehlen.

Größtes Problem bei solchen Tests war bisher die Tatsache, dass vielfach die Befestiger im ungesetzten Zustand geprüft wurden. Titgemeyer hat die Tests jedoch so praxisnah wie möglich durchgeführt, d.h. im gesetzten Zustand unter Berücksichtigung weiterer Einflussfaktoren wie z.B. Verarbeitungswerkzeuge und Bohrerwerkstoff. Spaltkorrosion und Lochfrass sind ebenso bewertet worden wie die normale Rot-Rost-Bildung. Getestet wurden vorrangig die TIFAS Blindniete, RIV-TI Blindnietmuttern, Starlock Sicherungsscheiben sowie Schließringbolzen.

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Neben den allgemein bekannten Versionen aus A2 hat sich Titgemeyer auch den A4-Varianten verschrieben und wartet hier auch mit einer Neuentwicklung auf. In der eigenen Fertigung wurden die Verfahren soweit optimiert, dass man in der Lage ist, Schließringbolzen aus A4 zu produzieren – bisher als einziger Anbieter auf dem Markt. Gerade für die aktuellen Themen wie Offshore-Technik ist die Thematik A4 weiterhin auf dem Vormarsch, das zeigen auch die stetig steigenden Anfragen im Bereich der Blindniete und Blindnietmuttern.

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