Entwickler-Konferenz NI Connect startet wieder durch

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NI (National Instruments) ist nach zwei Jahren Corona-Zwangspause wieder zurück: Mit der NI Connect in München hatte das Tech-Unternehmen Anwender und Partner zum Austausch eingeladen.

Nach zwei Jahren Corona-Pause trafen sich am 9. November Entwickler und Partner auf der NI Connect in München.
Nach zwei Jahren Corona-Pause trafen sich am 9. November Entwickler und Partner auf der NI Connect in München.
(Bild: ELEKTRONIKPRAXIS)

Nach zwei Jahren Corona-Pause hatte NI (National Instruments) am 9. November auf dem Münchner Messe-Gelände zu seiner Entwickler-Konferenz NI Connect geladen. Geladen sind nicht nur Entwickler, welche die Hard- und Software von NI verwenden.

Auf der Ausstellungsfläche konnten sich die Partner mit ihren Anwendungen präsentieren.

Aufgeteilt war die Fachausstellung in die Themenblöcke Software & Technologies, Transportation, Aerospace & Defence sowie Semiconductor & Electronics. In den begleitenden technischen Vorträgen ging es unter anderem um Neuheiten in LabVIEW, verbesserte Test Operationen mit SystemLink oder um Entwicklungen von 5G sowie ein Ausblick auf die Forschungen rund um 6G.

Vektrosignal-Transceiver bis 23 GHz

Die dritte Generation des PXI-Vektrosignal-Transceivers VST PXIe-5842 deckt Frequenzen von 50 MHz bis 23 GHz ab.
Die dritte Generation des PXI-Vektrosignal-Transceivers VST PXIe-5842 deckt Frequenzen von 50 MHz bis 23 GHz ab.
(Bild: NI)

Vorgestellt wurde die dritte Generation des PXI-Vektrosignal-Transceivers. Der VST PXIe-5842 deckt Frequenzen von 50 MHz bis 23 GHz ab. Außerdem verdoppelt sich die Momentanbandbreite von 1 GHz der Vorgängerversion auf 2 GHz. Die EVM-Performance des VST wurde für die Wi-Fi-7- und 5GNR-Wellenformen um 3 dB verbessert.

Der skalierbare Ansatz des PXIe-5842 ist das einzige PXI-Produkt, das als Einzelgerät auf 8 GHz für Sub-8-Mobilfunk- und Wi-Fi-Anwendungen konfiguriert werden kann, genauso wie für 12 GHz für Mobilfunk und Datenanbindung sowie für 23 GHz für Anwendungen im VHF bis Ku-Band für Radar-Zielsimulation und Spektrum-Überwachung in der Satellitenkommunikation. Eine Kombination mehrerer VSTs in einem integrierten PXIe-System für MIMO-Anwendungen ist möglich. Damit lässt sich eine maximale 4x4-MIMO-Konfigurationen in einem 18-Slot-Chassis aufbauen.

Batterie validieren mit dem EV-Batterie-Cycler

Der HPS-17000 ist ein flexibler Cycler für EV-Batterien (Elektrofahrzeuge).
Der HPS-17000 ist ein flexibler Cycler für EV-Batterien (Elektrofahrzeuge).
(Bild: NI)

Der HPS-17000 ist ein flexibler Cycler für EV-Batterien (Elektrofahrzeuge) vor. Die Spannungsmodi des Cyclers mit einer Leistung von 150 kW reichen von 400 bis 1.500 V und unterstützen bestehende EV-Architekturen. Die Messplattform unterstützt zahlreiche Synchronisationsfunktionen und bietet dazu ein modulares Design.

Der Cycler ist speziell für moderne Batterie-Testlabore entwickelt. Mit dem Cycler werden Anwender flexibler, die bisher an große und eigenständige Racks gebunden sind. Gehen Anwendungen über das Batterie-Cycling hinaus, wie Wechselrichtertests oder Leistungsprüfstände, verfügt der HPS-17000 über standardisierte leistungs- und anwendungsspezifische Breakout-Abschnitte im Schaltschrank.

Time Sensitive Networking (TSN) ermöglicht die mikrosekundengenaue Synchronisierung mehrerer HPS-17000. Damit können entfernte Cycler zuverlässig parallel arbeiten. Die Zeitsynchronisation des erstreckt sich auf hochpräzise Strom- und Spannungssensoren und die Auflösung liegt im µs-Bereich.

Angebot für Fahrerassistenzsysteme

Bereits im Vorfeld der NI Connect hat NI ein Angebot für Fahrerassistenzsysteme (ADAS) und autonomes Fahren (AD) vorgestellt. Das Replay- und HIL-AD-System kann Daten aus realen Straßentests oder Simulationsszenarien zusammenführen und einspeisen, um ADAS-Steuergeräte zu testen.

Vereinheitlich wurde die Toolchain und den Anwendern steht eine gemeinsame Hardwarekonfigurationen sowie eine Infrastruktur für die Testautomatisierung über den gesamten ADAS-Workflow zur Verfügung.

Einer der Kunden ist der Tier1-Zulieferer ZF Mobility Solutions, ein Tochterunternehmen des ZF-Konzerns. „AD und ADAS erfordern die Kombination verschiedener Testmethoden, was eine Herausforderung aber auch unerlässlich ist, um die Sicherheit von Fahrern und Fahrgästen zu gewährleisten und letztlich dafür sorgt, dass AVs Realität werden“, sagt Dr. Thomas Herpel, Senior Manager bei ZF Mobility Solutions. „Mit der Hard- und Software von NI können wir Systeme aufbauen und einer umfassenden Teststrategie, die reale und virtuelle Tests umfasst, einen Schritt näherkommen.“

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