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Steuerung Programmierbares Logikrelais-System - einfach, flexibel und platzsparend

| Autor / Redakteur: Udo Haumersen* / Ines Stotz

In Industrie und Infrastruktur werden Logikmodule schon seit langem zur Realisierung kleiner Automatisierungsaufgaben in unterschiedlichen Anwendungen genutzt. Das neue Logikrelais-System PLC logic von Phoenix Contact führt nun erstmals Logik-, Interface- und Feldanschlussebene in einer Lösung zusammen.

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Verschiedene Relaistypen und I/Os lassen sich je nach Schaltanforderung flexibel bestücken und kombinieren. Durch die steckbaren Schaltelemente wird eine hohe Anlagenverfügbarkeit erreicht.
Verschiedene Relaistypen und I/Os lassen sich je nach Schaltanforderung flexibel bestücken und kombinieren. Durch die steckbaren Schaltelemente wird eine hohe Anlagenverfügbarkeit erreicht.
(Bild: Phoenix Contact)

Relais-Interfaces kommen meist als Koppelelement zwischen Steuerungs- und Feldebene zum Einsatz, um Signale anzupassen, Potentiale zu trennen oder die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen. Dabei stehen oftmals steckbare Schaltelemente im Vordergrund, damit der Anwender das Relais im Servicefall einfach tauschen kann. Die Nachteile fest eingelöteter Relais lassen sich umgehen, indem in der Praxis häufig zusätzliche Relaisbausteine vor den Ein- oder Ausgängen angebracht werden. Die programmierbaren Logikmodule der neuen Produktfamilie PLC logic kombinieren jetzt Logik- und Interface-Ebene mit steckbaren Relais zu einer Einheit.

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Freie Programmierung aller kontaktierten Relais

Mit dem programmierbaren Logikrelais-System setzt der Anwender kleine Automatisierungsaufgaben einfach, flexibel und platzsparend um. Neben den steckbaren Logikmodulen PLC logic besteht die Lösung aus dem etablierten Relaissystem PLC-Interface und der neuen, intuitiv handhabbaren Programmier-Software Logic+.

Die durch das werkzeuglose Aufstecken der Logikmodule auf die Relais entstandenen Einheiten bieten weiterhin alle Vorteile der schmalen Koppelrelais. Dazu gehören die einfache Brückung von Spulen- und Kontaktseite, verschiedene Anschlusstechniken sowie der komfortable und schnelle Wechsel der Relais im Verschleißfall. Aufgrund der integrierten Logiksteuerung können nun sämtliche kontaktierten Relais frei programmiert werden. Je nach verwendetem Relaismodul lässt sich jedes angeschlossene Relais als Ein- oder Ausgang konfigurieren. Die Logikeinheit erweist sich also als flexibel hinsichtlich der Anzahl der genutzten E/A-Signale und passt sich somit individuell an die jeweilige Applikation an.

Mit den Stand-alone-Logikmodulen stehen Geräte zur Verfügung, die bis zu 16 E/A-Signale auf nur 50 mm Baubreite verarbeiten. Zu diesem Zweck wird das Logikmodul einfach auf acht aneinandergereihte Relaismodule gesteckt. Dabei kann jedes Relais einzeln als Ein- oder Ausgang eingesetzt werden.

Zusätzlich sind auf jedem Logikmodul acht weitere digitale Eingänge vorhanden. Zwei dieser Eingänge lassen sich so konfigurieren, dass auch analoge Spannungssignale (0…10 V) verarbeitet werden können. Benötigt der Anwender mehr E/A-Signale, erlaubt die Kombination aus einem Basis- und zwei Erweiterungsmodulen die Verknüpfung von maximal 48 E/A-Signalen. Jedes Erweiterungsmodul umfasst also die gleiche Anzahl an Ein- und Ausgängen wie das Basismodul.

Separate Potentialklemmen nicht mehr notwendig

In Ergänzung zu den elektromechanischen Koppelrelais mit Leistungs- und Schwachstromkontakten erfordern viele Anwendungen verschleißfreie elektronische Solid-State-Relais mit AC- und DC-Ausgängen. Je nach Schaltanforderung können mit der Lösung von Phoenix Contact steckbare elektromechanische und Solid-State-Relais zum Schalten und Steuern der E/A-Signale flexibel kombiniert werden. Das Portfolio beinhaltet elektromechanische Relais mit Schaltleistungen von 6 A/250 V wie auch überlastfeste Solid-State-Relais mit hohem 10A-Schaltstrom.

Werden die Eingänge über die Relaiskanäle konfiguriert, lassen sich unterschiedliche Spannungen aus der Feldebene verarbeiten. Für eine solche Aufgabe sind Relaisklemmen mit verschiedenen Spulenspannungen erhältlich. Alle Eingänge, die auf diese Weise integriert wurden, weisen sowohl untereinander als auch zur Logikeinheit eine Potentialtrennung auf. Das macht das Logikrelais-System unempfindlich gegenüber Störeinkopplungen aus der Feldebene.

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