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SPS Qualität von SPS-Programmen in Minuten checken

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Qualitätssicherung spielt heute eine entscheidende Rolle in automatisierten Prozessen. Doch der stehen die Papierstapel der SPS-Programmiersoftware im beruflichen Alltag immer mehr im Weg. Ab damit in den Papierkorb. Ein Analysewerkzeug kann das SPS-Programm nämlich jetzt in wenigen Minuten automatisch überprüfen.

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Das Qualitätswerkzeug PLC Checker bewährt sich bereits in vielen Projekten. Zum Beispiel stellt PSA Peugeot Citroen, trotz verschiedener Zulieferer, die Einheitlichkeit all seiner genutzten SPS-Programme sicher.
Das Qualitätswerkzeug PLC Checker bewährt sich bereits in vielen Projekten. Zum Beispiel stellt PSA Peugeot Citroen, trotz verschiedener Zulieferer, die Einheitlichkeit all seiner genutzten SPS-Programme sicher.
(Bild: © Kurmyshov - Fotolia)

Mit SPS-Programmen werden heute überall auf der Welt komplexe Prozesse gesteuert und geregelt. So sind Programmierer mit ihrem Know-how gefragt. Eine spannende Aufgabe für die Experten, wobei es die Programme mit sich bringen, Arbeiten oft zu wiederholen. Dies erhöht die Fehleranfälligkeit. Die Programmierer müssen werkseigene oder branchenübergreifende Regelwerke beachten, die für die Einhaltung von Programmierstandards sorgen. Nur so lässt sich eine spätere Wartung und Instandhaltung vereinfachen.

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Automatisierungsaufgaben werden komplexer

Darüber hinaus wird der SPS-Code aufgrund der zunehmenden Komplexität der Aufgaben im Maschinen- und Anlagenbau immer umfassender. „Oft erstellen die großen Programme auch mehrere Personen“, weiß Valérie Fontaine, Director of International Business Development bei der Itris Automation in Grenoble/Frankreich. „Nicht jeder Softwareingenieur fertigt die Programme in gleicher Weise an.“ Sinnvoll beaufsichtigen lässt sich das vom Management aber kaum. In großen Projekten umfassen daher zur Qualitätssicherung die Regelwerke nicht selten mehr als 30 Seiten. Doch in der Praxis hat heute kaum ein Programmierer die Zeit, dies alles durchzuarbeiten und entsprechend einzuhalten.

Die Regeln sind zum Teil verhältnismäßig einfach, doch wenn sie nicht von allen Beteiligten identisch eingehalten werden, leidet die Qualität des gesamten Programms. Vor allem das Wartungspersonal kommt später kaum noch mit einer Überprüfung nach. „Ohne unterstützende Werkzeuge ist das Handling großer Programme sehr schwierig“, betont Fontaine. Wenn dann auch noch Standards sowie Normen einzuhalten sind und Zertifizierungen angestrebt werden, sind die Beschränkungen im Handling der Programmierung erheblich.

Qualität der Softwareprogrammierung genau analysieren

Mit dem PLC Checker des Herstellers Itris Automation, in Deutschland vertrieben von dem 2015 gegründeten Unternehmen Auto SiS GmbH, steht nun ein Werkzeug zur Verfügung, mit welchem sich entsprechend dem Zyklus Plan-Do-Check-Act die Qualität der SPS-Programmierung genau analysieren lässt. Was Produktivität und Qualität signifikant erhöht. Das Werkzeug greift nahtlos in die SPS-Lösungen der Anbieter ein. „Plan“ heißt dabei, die Qualitätsziele zu definieren. „Es ist sehr wichtig, die Ziele des Einsatzes des Qualitätswerkzeugs zu kennen und zu definieren“, stellt Fontaine heraus. „Nur dann ist der Erfolg sichergestellt.“ „Do“ umfasst die regelmäßige Prüfung des SPS-Programms, „Check“ die Analyse und Interpretation der Ergebnisse und „Act“ die Entscheidung nach Prioritäten sowie die erneute Definition der Qualitätsregeln. Dabei sind mehrere Zyklen möglich. „Die Regeln sollten praxisnah und realistisch sein“, schließt Fontaine an.

„Mit dem PLC Checker ist ein Überprüfungsprozess mit einem Klick möglich In wenigen Minuten entsteht eine genaue und transparente Analyse des gesamten SPS-Programms. Basis bilden die Quellcodes. Geschützte Programmbausteine der SPS-Hersteller werden somit nur auf Aktualität überprüft. Einschränkungen hinsichtlich der Programmgröße gibt es nicht. Die Ergebnisse werden in einem Format angezeigt, welches mit der SPS-Workbench vergleichbar ist. „Intuitiv erkennt der Bediener, was wichtig ist“, unterstreicht die Managerin. Die Ergebnisse stehen auf einem Server – lokal oder in der Cloud – zur Verfügung, sodass alle Prozessbeteiligten einfachen Zugriff haben.

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