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Safety Safety-Module für I/0- und Steuerungs-System

Redakteur: Gudrun Zehrer

Yaskawa bietet nun auch Safety-Module für das Slio-I/O-System an. Die Slio-Module 021-1SD10 und 022-1SD10 unterstützen FSoE (Fail Safe over Ethercat) und können zusammen mit dem Ethercat Interface-Modul 053-1EC01 als Slave an jedem beliebigen Ethercat FSoE-Master betrieben werden.

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Jetzt auch für Fail Safe over Ethercat (FsoE): Das kompakte Slio-IO-System wurde um Safety-Module ergänzt.
Jetzt auch für Fail Safe over Ethercat (FsoE): Das kompakte Slio-IO-System wurde um Safety-Module ergänzt.
(Bild: Yaskawa)

FSoE hat sich als Feldbussystem in vielen Anwendungen bewährt, die funktionale Sicherheit verlangen. Da es Ethercat als einkanaliges Kommunikationsmedium nutzt, gibt es keine Einschränkung bezüglich Übertragungsgeschwindigkeit und Zykluszeit.

Yaskawa hat nun auch für das Slio-I/O-System entsprechende Safety-Module im Programm. Die Slio-Module 021-1SD10 und 022-1SD10 unterstützen FSoE und können zusammen mit dem Ethercat Interface-Modul 053-1EC01 als Slave an jedem beliebigen Ethercat FSoE-Master betrieben werden. Sie bieten entweder vier digitale Eingänge (24 V) oder vier digitale Ausgänge (24 VDC, 0,5 A), jeweils potentialgetrennt zum Rückwandbus. Eine Sicherheitsbaugruppe mit selbsttätiger Abschaltung im Fehlerfall ist integriert, die Gesamtanlage kann dadurch nach IEC 61508 SIL3 und EN ISO 13849-1, Kat.4 / PL e bewertet werden.

IO-Module für noch mehr Anwendungen

Damit eignet sich das Slio-IO-System jetzt für noch mehr Anwendungen, die funktionale Sicherheit erfordern, denn auch für Profisafe gibt es bereits seit einiger Zeit entsprechende Module. Das System überzeugt aber auch in nicht sicherheitsrelevanten Bereichen durch Vielseitigkeit und Leistung. Für Profinet, Profibus, Ethercat, Device-Net, Canopen, Ethernet/IP sowie Modbus TCP stehen entsprechende Feldbus-Interfaces zur Verfügung. Die IO-Module gibt es wahlweise mit 2, 4 oder 8 Kanälen. Durch die hohe Modularität bietet das System zudem eine gute Skalierbarkeit. Die Slio-Interface-Module sind mit einem Power-Modul zur Spannungsversorgung ausgestattet. Der Rückwandbus, der mit einer Geschwindigkeit von 48 Mbit/s sehr kurze Reaktionszeiten ermöglicht, kann bis zu 64 Elektronik-Module unterstützen. Die treppenförmige Verdrahtungsebene mit Federzugklemmtechnik spart Platz beim Einbau. Durch die stehende Verdrahtung lassen sich Module zudem schnell austauschen. Die integrierten Status-LEDs und der Beschriftungsstreifen auf der Front der Elektronik-Module stellen eine eindeutige Zuordnung und Ablesbarkeit der Kanalzustände sicher.

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