Überstromschutz

Schutzschalter und Sicherungsautomat in Stecktechnik sparen Zeit und Platz

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Kleine Bauform mit effizienter Verteilung von Strömen

In vielen Schaltschränken werden natürlich mechanische und elektronische Überstromschutzgeräte gemeinsam verbaut. Und auch dafür hat E-T-A die neuen Komponenten entwickelt: So reduziert ein einheitliches Stecksockelsystem nicht nur die Beschaffungs- und Lagerhaltungskosten, sondern sorgt für maximale Flexibilität in jeder Projektphase. Das einheitliche Design macht alles noch übersichtlicher und die Bedienung einfach und sicher.

Die neuen einkanaligen und anreihbaren Stecksockel 80plus und 81plus sind mit ebenfalls nur 12,5 mm platzsparend gebaut und lassen sich einfach auf Hutschiene aufschnappen. Mit Steckbrücken können eine zuverlässige und Zeit sparende Sammeleinspeisung vorgenommen und gleichzeitig auch die oft benötigten Parallel- und Reihenschaltungen von Signalkontakten realisiert werden. Darüber hinaus besitzen die neuen Sockel eine integrierte Halteklammer und Kodierstiftaufnahmen. Die Halteklammer gewährleistet, dass die steckbaren Geräte auch bei höheren Schock- und Vibrationsbelastungen fest im Sockel fixiert bleiben. Und mit den Kodierstiften kann die Nennstromstärke eines Steckplatzes nach dem „Schlüssel-Schloss-Prinzip“ kundenindividuell kodiert werden. Geräte mit höheren Nennstromstärken lassen sich dann nicht mehr aufstecken; versehentliche und in aller Regel auch gefährliche Nennstrom-Überdimensionierungen sind damit ausgeschlossen.

Der neue Typ 80plus ist der erste E-T-A Sockel mit innovativer Push-in-Technologie für einen direkten Leiteranschluss: Starre oder auch flexible und verdichtete Leiter können also direkt und ohne zusätzliches Werkzeug in die Klemmen gesteckt werden. Der 80plus besitzt eine 6 mm2-Einspeiseklemme, zwei 4 mm2-Lastabgangsklemmen sowie drei 1,5 mm2-Signalisierungsklemmen. Sockel 81plus ist in bewährter Schraubklemmentechnik für Mehrleiteranschluss ausgeführt, die Klemmkörper sind aus hochwertigen Kupferlegierungen. So lassen sich auf kleinstem Raum höchste Kontaktkräfte erzielen. Die Kombi-Schraube wird mit einem Schlitz- oder Kreuzschlitz-Schraubendreher bedient. Sockel 81plus besitzt je eine 10 mm2-Einspeise- sowie Lastabgangsklemme und drei 2,5 mm2-Signalisierungsklemmen. Beide Sockel sind für Nennspannungen bis maximal AC 277 V und DC 80 V ausgelegt und werden nach UL1059 zugelassen.

Bis zur letzten Minute flexibel reagieren

Sind die Stecksockel installiert und verdrahtet, können die Geräte 2216-S und REF16-S sekundenschnell aufgesteckt werden. Auch der Austausch von Geräten – weil etwa kurz vor Inbetriebnahme der Anlage noch eine höhere Nennstromstärke notwendig ist – wird durch die Stecktechnik erleichtert: einfach die Arretierung lösen, das Gerät aus dem Sockel ziehen und einen neuen Schutzschalter aufstecken. Dieser Zeitvorteil verstärkt sich, weil die Geräte auch bei unter Spannung stehenden Anlagen ausgetauscht werden können. Und weil schließlich bei der Erstinstallation bereits Reservesteckplätze vorgesehen werden können, lassen sich künftige Anlagenerweiterungen schnell und ohne langwierige Betriebsunterbrechungen umsetzen.

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