ifm electronic

Sensorspezialist übernimmt pmdtechnologies

| Redakteur: Reinhard Kluger

Dr. Thomas May (li), ifm Geschäftsführer, und Dr. Bernd Buxbaum Geschäftsführer pmdtechnologies, planen gemeinsam für die Zukunft.
Dr. Thomas May (li), ifm Geschäftsführer, und Dr. Bernd Buxbaum Geschäftsführer pmdtechnologies, planen gemeinsam für die Zukunft. (ifm)

Seit dem 31. Januar 2013 gehört die pmdtechnologies gmbh zu 100% zur ifm-Unternehmensgruppe. Mit 55 neuen KollegInnen baut ifm damit den Kompetenzbereich der Mikroelektronik konsequent weiter aus.

Die jüngste Tochter der ifm electronic gmbh ist seit Ende Januar 2013 die pmdtechnologies gmbh. Die pmdtechnologies, 2002 als Ausgründung aus der Universität Siegen entstanden, arbeitet bereits seit 2004 eng mit ifm zusammen. Nach dem Verkauf der Anteile des Gründungsgesellschafters Audi Electronics Venture GmbH an ifm gehört pmdtechnologies nun zu 100% zur ifm-Unternehmensgruppe.

Weitere Produkte in Planung

„Für ifm bedeutet die Übernahme eine sehr hohe Kompetenz und Flexibilität in der Mikroelektronik.“, so Dr. Thomas May, ifm Geschäftsführer und gemeinsam mit Dr. Bernd Buxbaum Geschäftsführer der pmdtechnologies. „Seit 2005 setzt ifm das pmd-Chipdesign erfolgreich ein, beispielsweise im efector pmd oder auch im pmd3d-Kamerasystem. Aktuell wurden zur Hannover Messe bereits zwei weitere ifm-Produkte auf Basis der Technologie unter dem Namen PMDLine vorgestellt. Weitere Produkte sind in Planung“.

Aber auch für die pmdtechnologies bietet die Übernahme neue Perspektiven – wie z.B. gleichermaßen Stabilität als auch hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten, so dass neue Projekte langfristig und nachhaltig auf den Weg gebracht werden können.

Elektronik für die Mensch-Maschine-Interaktion

„Unsere Technologie ist ein echtes Highlight am Markt. Schon seit 2005 werden PMD-basierte Produkte durch ifm in der Automatisierungstechnik sehr erfolgreich vertrieben. Aber auch die Einsatzmöglichkeiten in Fahrerassistenz- und Sicherheitssystemen für Automobile, beispielsweise zur Innenraumüberwachung oder zur Airbag-Aktivierung, sind schier unbegrenzt“, so Dr. Buxbaum. Auch autonome Fahrzeuge werden 3D-Umfeldsensoren zukünftig zunehmend benötigen und deren Entwicklung weiter anfeuern. „Aber auch in anderen Märkten ist die Technologie aktuell sehr vielversprechend, beispielsweise für Consumer-Anwendungen bei der Mensch-Maschine-Interaktion für Spielekonsolen, Laptops und All-in-One PCs. Hier öffnet sich gerade ein Hochvolumenmarkt für unsere Technologie“

Nach wie vor wird die pmdtechnologies ihre Standorte in Siegen und Dresden behalten und insbesondere den Standort Siegen für das zukünftig geplante Wachstum weiter ausbauen.

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