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Servoantrieb

Servosystem unterstützt jetzt auch Profinet-Schnittstelle

| Redakteur: Rebecca Näther

Die AC-Servoantriebe der Serie Sigma-7 unterstützen nun neben Ethercat und Mechatrolink-III auch die Profinet-Schnittstelle.

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Die bewährten Servosysteme der Sigma-7 Serie gibt es jetzt auch mit Profinet-Schnittstelle.
Die bewährten Servosysteme der Sigma-7 Serie gibt es jetzt auch mit Profinet-Schnittstelle.
(Bild: Yaskawa Europe)

Die kompakten AC-Servosysteme der Sigma-7 Serie von Yaskawa sind in vielen Anwendungsbereichen im Einsatz, so z.B. in Verpackungsmaschinen, Anlagen zur Halbleiterfertigung und Holzverarbeitung oder in Digitaldruckmaschinen. Jetzt unterstützen die Servoantriebe zusätzlich zu Ethercat und dem Hochgeschwindigkeitsbus Mechatrolink-III auch die Profinet-Schnittstelle und können somit direkt in Profinet-Kommunikationsnetze eingebunden werden.

Servo-, Linear oder Torque-Motoren am Verstärker betreiben

Zur Serie gehören schmale Einzel- und Doppelachs-Verstärkermodule für 200 V oder 400 V in platzsparender Bauform, die sich im Schaltschrank lückenlos aneinanderreihen und optional per Daisy-Chain verdrahten lassen. Die Servomotoren decken bei Versorgungsspannungen von 200 bzw. 400 V Leistungen von 50 W bis 15 kW ab und verfügen über Abmessungen, die kleiner als der Marktstandard sind. Alternativ zu den Servomotoren können an den gleichen Verstärkern auch Linearmotoren oder bei 200 V auch Torque-Motoren betrieben werden.

Servosystem für anspruchsvolle Positionieraufgaben

Encoder mit einer Auflösung von 24 Bit sollen Garant für eine präzise Regelung und Einschwingzeiten im Bereich weniger Millisekunden sein. Damit eignen sich die Servoantriebe für anspruchsvolle Positionieraufgaben, so das Unternehmen. Vibrationen im Betrieb können automatisch unterdrückt werden. Die Servosysteme sind auf lange Lebensdauer ausgelegt und arbeiten bei Umgebungstemperaturen zwischen 0 und 55 °C ohne zusätzliche Kühlung.

Voreingestellte Parameter in der Verstärkersoftware erleichtern die Inbetriebnahme. Die Tuningless-Funktion beispielsweise passt die Regler-Parameter automatisch an wechselnde Lastfälle an und erlaubt den sofortigen Einsatz des Antriebs Out-of-the-box. Alternativ ermöglicht bei Bedarf die Autotuning-Funktion bei gleichbleibenden Anforderungen die schnelle Anpassung an die Maschine ohne besondere Regelungskenntnisse.

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