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Nachgefragt: 9 Experten zum Thema Relais – Teil 2

Sie bleiben beide - auch in der Sicherheitstechnik

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Christian Knorr, Leiter Produktmanagement für Funktionsrelais und Sicherheitsschaltgeräte bei der Siemens-Division Digital Factory: „Eine Entscheidung fällt im Normalfall nie gegen eine der beiden Techniken, sondern vielmehr für den Vorteil der bevorzugten Technik.“
Christian Knorr, Leiter Produktmanagement für Funktionsrelais und Sicherheitsschaltgeräte bei der Siemens-Division Digital Factory: „Eine Entscheidung fällt im Normalfall nie gegen eine der beiden Techniken, sondern vielmehr für den Vorteil der bevorzugten Technik.“
(Bild: Siemens)

Christian Knorr, Leiter Produktmanagement für Funktionsrelais und Sicherheitsschaltgeräte bei der Siemens-Division Digital Factory: Der große Trend, vor allem im Maschinenbau, geht seit Jahrzehnten in eine Richtung: Höhere Durchsatzmengen in unveränderter Zeit bei gleichbleibend sichererem Betrieb. Während in der Anfangszeit der Sicherheitstechnik fast ausschließlich auf schützbasierte Sicherheitskombinationen und Sicherheitsrelais mit Relaisausgängen gesetzt wurde, hat sich nun schon seit vielen Jahren die Halbleitertechnik in der Praxis bewährt. Der Einsatz der geeigneten Ausgangstechnik ist beispielsweise bei Zeit-, Überwachungs- und Koppelrelis stark applikationsbezogen.

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Die gleichen Argumente gelten auch im Bereich der Sicherheitstechnik: Bei Pressenanwendungen ist es beispielsweise notwendig, sehr kurze Schaltzyklen mit einer schnellen Reaktionszeit und hoher Lebensdauer zu realisieren. Hier wäre ein Relais mit Halbleiterausgängen die Technik der Wahl. Geht es dem Kunden jedoch vor allem um geringe Ströme zu Gunsten höherer Spannungen, so ist die elektromechanische Relaistechnik klar im Vorteil. Eine Entscheidung fällt in diesem Bereich also im Normalfall nie gegen eine der beiden Techniken, sondern vielmehr für den Vorteil der bevorzugten Technik.

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