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Aufbau von Assistenz-Systemen und Fertigungsanlagen
Die aufgelisteten Teilprozesse zeigen bereits die hohe Komplexität bei der Fertigung von Schaltschränken. Hinzu kommen zahlreiche weitere Aspekte, die in eine vollständige Betrachtung einfließen müssen. Darunter fällt die Produktauswahl während des Engineering-Prozesses, denn klare Lean-Prinzipien können hier ein stringentes Varianten-Management unterstützen. Nicht zu vergessen die vielen Logistik-Prozesse. Um eine hohe Effizienz in der Wertschöpfungskette zu erreichen, müssen sie individuell auf die Bedürfnisse der Fertigung sowie im Zusammenspiel mit dem Engineering-Bereich abgestimmt sein. Die isolierte Automation eines Teilprozesses erweist sich daher meist als nur bedingt erfolgreich.
Vor diesem Hintergrund berücksichtigt das Clip-X-Konzept systematisch alle Glieder in der Wertschöpfungskette. Gemeinsam mit dem Anwender lassen sich Lösungsansätze für den Gesamtprozess entwickeln. In diesem Kontext kann sich durchaus ergeben, dass eine durchgängige Linienfertigung inklusive Werkerassistenz eine höhere Effizienz aufweist und deshalb besser als die Automation von Teilprozessen geeignet ist, um Durchlaufzeiten und die Kosten zu optimieren. Als Grundlage der offenen Lösungsplattform fungiert die Leitsystem-Software Clip-X-Control. Basierend auf der mit den offenen Schnittstellen E-Cl@ss und Automation ML ausgestatteten Plattform können individuelle Werkerassistenz-Systeme oder automatisierte Fertigungsanlagen aufgebaut werden, welche die Anforderungen des Anwenders gut umsetzen. So lässt sich ein nachhaltiges Lösungskonzept realisieren.
Hannover Messe: Phoenix Contact, Halle 9, Stand F40
* Christian Großmann, Senior Specialist Advanced Technologies in der Support Unit Manufacturing Solutions, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg
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