KOSTAL INDUSTRIE ELEKTRIK Solarwechselrichter und Frequenzumrichter sorgen für Energieeffizienz

Redakteur: Reinhard Kluger

Neben diversen Solarmodul-Anschlussdosen bilden Solarwechselrichter und Frequenzumrichter mit hohen Wirkungsgraden die Kernprodukte der Kostal Industrie Elektrik. Das Hagener Unternehmen entwickelt und fertigt alle Produkte selbst. Das dabei angesammelte Know how kommt den Anwendern zugute.

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Hagen in Westfalen, der Donnerstag nach der Intersolar in München. Für Markus Vetter ist es der Tag an dem er mit seinen Team auf eine erfolgreiche Intersolar anstößt, auf eine Messe auf der die Kostal Industrie Elektrik gemeinsam mit der Kostal Solar Electric einen Einblick in das Portfolio der verschiedenen Photovoltaik-Anschlusslösungen gibt. Präsentiert werden Solarwechselrichter der eigenen Marke PIKO sowie kundenspezifische und universell einsetzbare Solarmodul-Anschlussdosen. „Wir waren überwältigt von dem Besucherandrang auf der Intersolar“, bilanziert Markus Vetter, Leiter Marketing Kommunikation, der Kostal Industrie Elektrik GmbH in Hagen, einer Tochter der Kostal-Unternehmensgruppe mit Sitz in Lüdenscheid. „Unser jüngstes Produkt wurde in München gut angenommen, der Solar-Zentralwechselrichter PIKO 100 mit neuester IGBT-Technik,“ blickt Markus Vetter zurück.

Voraussetzungen für weiteres Wachstum

Gegründet wurde die Kostal Industrie Elektrik 1995 unter dem Dach des Familienunternehmens Kostal, seit dem Jahr 2004 firmiert man als selbstständige GmbH, 2005 hat man neue Gebäude in Hagen bezogen, mit der Option sich hier baulich noch vergrößern zu können. Gebündelt sind an diesem Standort alle Unternehmensaktivitäten, beste Voraussetzung für weiteres Wachstum.. Aktuell passen wir nicht nur unsere Produktionskapazitäten der hohen Nachfrage nach unseren Produkten an, sondern wollen auch in weiteren Märkten präsent sein, die großes Potenzial haben, sagt Markus Vetter. Für den Vertrieb der Wechselrichter gründete man im Dezember 2006 die Kostal Solar Electric mit Sitz in Freiburg. Damit bündelt die Kostal Industrie Elektrik als Dach die drei Produktfelder Photovoltaik, Antriebstechnik und Mess- und Regel-Elektronik und beschäftigt 340 Mitarbeiter. Ein großer Anteil davon entfällt auf die Entwicklungsmannschaft. Da die Hagener alle Produkte selber entwickeln, „sind Investitionen in den Bereich Forschung und Entwicklung ein Garant für unseren Erfolg von morgen“, betont Markus Vetter.

PV-Anschlusstechnik im Produktportfolio

Und weil Kostal Industrie Elektrik insbesondere in den Bereichen Photovoltaik und Antriebstechnik eine Vielzahl spezifischer Lösungen entwickelt und produziert, hat man ein ebenso vielfältiges Know how. Das schlägt sich nicht nur in der Entwicklung der Wechselrichter nieder, sondern auch in der PV-Peripherie. Im Produktportfolio gibt es PV-Anschlusstechnik, so automatisierbare PV-Anschlussdosen und Stanzgitterlösungen. Produkte, für die man in Hagen eine kleine PV-Pilotanlage installiert hat. „Hier testen wir insbesondere unsere PIKO Wechselrichter unter Praxisbedingungen,“, betont Markus Vetter. Qualität offensiv angehen ist ihm, wie der ganzen Kostal-Gruppe, ein besonderes Anliegen. Das Null-Fehler-Denken und die damit verbundene Null-Fehler-Qualität bei allen Produkten, Prozessen und Dienstleistungen ist oberster Leitgedanke bei Kostal. Entsprechend ausgelegt sind die Entstehungsprozesse und die Qualitätstools. Als Kernkompetenz über alles sieht man die Mechatronik, ein Technik mit noch viel Potenzial.

Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten

Die Kombination von Mechanik und Elektronik spielt eine große Rolle auch im Geschäftsfeld der Antriebstechnik. „Kernprodukte bilden neben den kundenspezifischen Applikationen unsere-Antriebsregler-Plattform“, so Marco Oesterlein, Leiter Produktmanagement bei der Kostal Industrie Elektrik. „Der modulare Aufbau dieser Plattform aus dezentralem Frequenzumrichter und Schaltschrank-Antriebsregler bietet dem Anwender vielfältige Kombinationsmöglichkeiten“, bilanziert Marco Oesterlein. „Der Kunde kann so seinen speziellen Anforderungen entsprechend eine geeignete Lösung auswählen.“

Fokus auf Pumpen und Lüfter

Inveor heißt die Plattform, die es aktuell in vier Abstufungen von 0.55 bis 22 kW gibt und die den Fokus auf Lösungen für die Bereiche Pumpen und Lüftungen legt. Eine Plattform, die Kostal kontinuierlich zu höheren Wirkungsgraden und größeren Leistungsklassen weiterentwickelt. Die neuesten Entwicklungen werden in Nürnberg auf der SPS-Messe im Herbst zu sehen sein. Und weil Pumpen und Lüfter noch zuhauf ungeregelt laufen, kann die Inveor-Plattform kräftig zum effizienterem Umgang mit Energie in der Industrie beitragen. Beste Voraussetzungen bei der Kostal Industrie Elektrik auch künftig anstoßen zu können. Nach der SPS-Messe, an einem Donnerstag in Hagen.

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