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Komplettantrieb Stellantrieb bekommt Industrial Ethernet Schnittstellen

| Redakteur: Sariana Kunze

Der Stellantrieb AG25 von Siko eignet sich mit Leistungs- und Steuerelektronik, Absolutsensorik und integriertem Positionsregler für rüstzeitenoptimierte Formatverstellungen. Zu den schon angebotenen Datenschnittstellen wurde die Industrial-Ethernet-Feldbus Schnittstellen Ethernet/IP, Profinet sowie EtherCat und Powerlink integriert.

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(Siko)

Über die zusätzlichen digitalen Ein- und Ausgänge des Stellantriebs können weitere Signale von externe Näherungsschalter oder Endschalter, Impulsgeber, Bediengeräten erfasst, Aktionen initiiert bzw. an Signaleinheiten ausgegeben werden. Das automatische Verstellen von Formaten, Anschlägen und Werkzeugen sowie viele weitere vergleichbare Positionierungen lassen sich mit dem Stellantrieb schnell durchführen. Einsatzgebiete finden sich überall dort, wo Positionieraufgaben bei möglichst wenig Bauraum und geringem Gewicht dezentral in der Maschine oder Anlage gelöst werden sollen.

Der AG25 lässt sich flexibel in diverse Maschinenkonzeptionen integrieren. Für die Montage ist kein zusätzliches Material erforderlich. Der Programmieraufwand sowie die Rüst- und Einstellzeiten soll minimal sein, so dass eine schnelle Aktivierung möglich ist. Der Stellantrieb verfügt über eine Edelstahl-Hohlwelle mit einem Durchmesser von 14 mm. Der Stellantrieb wird direkt an Vorschub- und Hilfsachsen angebaut.

Temperatur-, Strom- und Schleppfehler im Antrieb integriert

Die Einbindung in verschiedene Sicherheitskonzepte ist einfach zu realisieren, da die Spannungsversorgung für die Steuer- und Leistungselektronik getrennt erfolgt. Die übergeordnete SPS wird durch die integrierte Regelelektronik maßgeblich entlastet. Außerdem sind Überwachungsfunktionen für Temperatur-, Strom- und Schleppfehler bereits im Antrieb integriert. Der Ladezustand der Batterie wird kontinuierlich überwacht, so dass ein notwendiger Batteriewechsel, der durch den Anwender durchgeführt werden kann, frühzeitig angezeigt bzw. gemeldet wird. Durch die Batteriepufferung des magnetischen Messsystems werden auch Positionsabweichungen im stromlosen Zustand erfasst und ein erneutes Referenzieren erübrigt sich.

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