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Energiespeicherung Technologien der Energiespeicherung: Hybrid- und Batteriekondensator

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Doppelschichtkondensatoren sind seit geraumer Zeit gängig, um elektrische Energie bereit zu stellen. Ihr Vorteil liegt in der schnellen Lade- und Entladezeit, einer hohen Stromlieferbarkeit und Lebensdauer. Gegenüber der Batterie haben die Doppelschichtkondensatoren jedoch nur eine ca. 1/20 so große Energiedichte. Hier bietet Samwha aktuelle Lösungen.

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(Bild: PK Components)

Der sogenannte Hybrid-Kondensator, dessen Anode aus Lithiumtitanat (Li4Ti5O12) statt aus aktiviertem Kohlenstoff besteht, verkürzt den Abstand der Energiedichte zur Batterie und kann die zweieinhalbfache Menge speichern. Eine Weiterentwicklung stellt der sogenannte Batteriekondensator dar, der nochmals die Energiedichte vervierfacht. Der Hybrid- und der Batteriekondensator richtet sich an Applikationen, die geringere Ansprüche an die Lade-/Entladezyklenanzahl stellen.

Anwendungen im Energiemanagement

Zu den Zielapplikationen zählen unterbrechungsfreie Stromversorgungen, erneuerbare Energien, Transport und Energiespeicherung. Als Features gelten eine schnelle Be- und Entladung, kompakte Bauformen, geringe ESR-Werte, Kapazitäten bis 30.000 F in Einzelzellen sowie die Lieferung als Standard- und kundenspezifische Module.

Für die Anwender sind die sehr großen Energiedichten bis 50 Wh/Liter von Nutzen, was ca. das 10-fache von Standard EDLCs entspricht, sowie ein breites Anwendungsfeld im Energiemanagement, geringere Instandhaltungskosten im Vergleich zu Batterien sowie die Miniaturisierung und Leistungssteigerung.

Weitere technische Informationen sind über PK Components erhältlich.

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