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Profibus-Tester Vollumfassende Profibus-Diagnose unabhängig von Notebook oder PC

| Autor/ Redakteur: Matthias Ziegel, Produktmanager Diagnostics bei Softing Industrial Automation in Haar / Wolfgang Leppert

Der Profibus-Tester 4 von Softing erlaubt eine vollautomatische Busprüfung ohne Notebook oder PC. Neue Funktionen im autarken Betrieb sorgen für eine noch schnellere Inbetriebnahme, einfache Wiederholprüfungen im laufenden Betrieb sowie die exakte Lokalisierung von Feldbusfehlern.

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Der Profibus-Tester 4 macht die automatische Busdiagnose jetzt noch schneller, einfacher und genauer
Der Profibus-Tester 4 macht die automatische Busdiagnose jetzt noch schneller, einfacher und genauer
( Archiv: Vogel Business Media )

Bisher wurde zur Prüfung von Feldbusphysik und -kommunikation neben einem Bustester immer ein separates Notebook benötigt. Im Feldeinsatz war das überaus unpraktisch — insbesondere wenn mehrere Segmente nacheinander geprüft werden sollten oder wenn zur Lokalisierung eines Problems Messungen an verschiedenen Orten erforderlich waren. Es mussten das Notebook, der Bustester, Netzteile, verschiedene Kabel und wenigstens noch ein Schraubendreher hin- und hergetragen werden. Auch zum Aufspüren selten auftretender Fehler hätten Notebooks über einen längeren Zeitraum unbeaufsichtigt in der Anlage verbleiben müssen. Damit konnten sich die Betreiber jedoch aus verschiedenen Gründen nur selten anfreunden.

Eine Lösung bietet jetzt der Profibus-Tester 4: Zum einen vereint er Messfunktionen, für die bisher mehrere getrennte Geräte erforderlich waren; zum anderen sind vollständige Bustests auch ohne Notebook oder PC möglich. Für ein Gerät dieser Leistungsklasse ist das ein Novum.

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Mit einem einzigen Mausklick startet die komplette Busprüfung

Bisher war mit dem Profibus-Tester 4 die gleichzeitige Prüfung von Feldbusphysik und Feldbuskommunikation nur im PC-Betrieb möglich. Mit der neuesten Firmwareversion funktioniert dies jetzt auch im autarken Betrieb. Besonders anwenderfreundlich ist dabei die Möglichkeit, auf der Startseite der PC-Software Profibus-Diagnose-Suite eine Messung mit einem einzigen Mausklick starten zu können. Auch im autarken Betrieb startet nun in der Funktion „Live Status“ eine einzige Tastenbetätigung eine vollautomatische Prüfung von Busphysik und Buskommunikation.

Schon nach kurzer Zeit wird am Display eine Zusammenfassung des Buszustands angezeigt. Der Busstatus insgesamt resultiert aus den beiden Teilsergebnissen für Kommunikation und Physik. Bei „OK“ ist der Feldbus in Ordnung, die Prüfung ist in diesem Fall erfolgreich abgeschlossen.

Wird für die Buskommunikation „Fehler“ angezeigt, sind Busteilnehmer während der Messung ausgefallen oder neu dazu gekommen. Es können auch Konfigurations- bzw. Parametrierungsfehler vorliegen. Im letzten Fall stimmt der tatsächliche Aufbau modularer Slaves nicht mit der in der SPS projektierten Konfiguration überein — oder es wurde eine falsche GSD-Datei verwendet. Bei „Warnung“ wurden Fehltelegramme, Telegrammwiederholungen oder Diagnosemeldungen erfasst. Es kann aber auch sein, dass Busteilnehmer nicht in der SPS konfiguriert sind. Wird dagegen für die Busphysik „Fehler“ angezeigt, antworten Busteilnehmer nicht. Bei „Warnung“ liegt die Signalqualität mindestens eines Teilnehmers unterhalb des kritischen Grenzwerts.

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