Energiespeichersystem

Aktive Energiespeicher einfach auswählen und auslegen

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Energieversorgung des Antriebssystems sicherstellen

Vor Ausfällen und Schäden schützen die Geräte von Koch mit der Funktionalität einer unterbrechungsfreien Stromversorgung. Direkt in den Energiefluss des Drive Controllers an- und eingebunden, liefern die Geräte von Koch je nach Anforderung und Ausbaustufe von 20 bis mehrere Hundert Ampere für die zuvor definierte notwendige Zeit. Der Produktionsprozess läuft dabei völlig ungestört weiter. Ohne Kommunikation zwischen dem Gerät von Koch und dem Drive Controller oder einer übergeordneten Steuerung würde die Maschine von einer Netzschwankung oder -unterbrechung nicht einmal Notiz nehmen. Neben den ungeplanten Netzunterbrechungen sind auf diesem Weg einfach geplante Netzunterbrechungen oder gar die netzunabhängige Versorgung von elektrischen Antrieben umsetzbar. In diesen Fällen übernehmen die Geräte von Koch regelmäßig die Energieversorgung des Antriebssystems. Abhängig von den notwendigen Energiemengen nutzen die Energiespeichergeräte von Koch Kondensatoren, Superkondensatoren oder auch Batterien, wobei die Mehrzahl der Anwendungen mit Kondensatoren oder Superkondensatoren betrieben wird. Koch liefert vom kleinen Stand-alone-Gerät bis zum System im Schaltschrank alle Systeme einsatzbereit. Dabei wird Plug & Play auch bei großen aktiven Energiespeicherlösungen umgesetzt.

Rechenroutinen für Energiespeicher

Bei Servosoft finden sich in der Version v4 die Routinen in wenigen Masken, wo man mit einer überschaubaren Anzahl von Klicks und kurzen Eingaben die zum Antriebssystem passenden Energiespeicherlösungen findet. Im System sind alle notwendigen statischen und dynamischen Daten jeder Komponente hinterlegt, dass man im Zusammenhang der Auslegung schon von einem digitalen Zwilling sprechen kann. Mit der Auswahl aller Komponenten wird das Antriebssystem statisch mit Symbolen dargestellt. Daneben wird der definierte Lastzyklus mit seiner Dynamik in Kurvenform visualisiert. Dadurch werden die Verhältnisse im System über die Zykluszeit auch optisch nachvollziehbar. „Wir legen großen Wert darauf“, beschreibt Vardin, „dass das Modell des Antriebs transparent und übersichtlich in all seinen mechanischen und elektrischen Dimensionen über die Zeit des Zyklus hinweg dargestellt wird. Der Nutzer erkennt mit einem Blick die potentiell kritischen Stellen und kann diese speziell untersuchen und bei Bedarf optimieren.“

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Das Ergebnis der Auslegungsarbeit: Das Antriebssystem ist komplett bestimmt in allen seinen Einzelheiten. „Mit etwas Übung bei der Bedienung“ sagt Vardin, „lassen sich Antriebsprojekte schnell umsetzen und optimieren.“ Am Ende stehen die Einzelkomponenten mit allen technischen Definitionen auf einer Stückliste, gespeist aus der Produktdatenbank des Programms. Diese Daten sind die Grundlage, aus der sich die Rechenroutinen die notwendigen Informationen holen, die sie zur Berechnung und Optimierung des Systems brauchen. Hilfestellung bei antriebstechnischen Problemen gibt Servosoft ebenfalls. So sind 15 Antriebsmechanismen voreingestellt, die somit schnell auszulegen gehen, jetzt auch in Kombination mit den dynamischen Energiespeichersystemen von Koch. Die Datenbank ist mit den detaillierten technischen Informationen über die Produkte von Koch gefüllt. Mehrere Hundert Typen der dynamischen Energiespeichergeräte von klein bis groß sind enthalten. Der Anwender kann einen schuhschachtelgroßen Dynamischen Energiespeicher DES 3.0 so einfach applizieren wie ein Komplettsystem mit mehreren aktiven Geräten und Superkondensatormodulen, das komplett anschlussfertig als bestückter Schaltschrank angeboten wird. Zudem wird die Datenbank kontinuierlich aktualisiert. „Die Rechenroutinen sind sehr weit gediehen, so dass wir keine großen Änderungen im Auslegungsmodus selbst erwarten. Koch ist sehr aktiv, so dass sicher noch weitere Produkte in die Datenbank eingepflegt werden“, erklärt Vardin abschließend.

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