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Siemens CAD-Software hilft beim entwickeln von Luxus-Armbanduhren

Redakteur: Sariana Kunze

Die PLM-Software von Siemens Industry findet ihren Einsatz nicht nur in der Industrie, auch die Luxusuhren-Manufaktur Grossmann Uhren setzt bei der Entwicklung ihrer Armbanduhren auf die CAD-Software. So kann Gossmann den Prouktentstehungsprozess der Uhren flexibel gestalten.

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Die Luxusuhren-Manufaktur Grossmann Uhren setzt bei der Entwicklung ihrer Armbanduhrenauf PLM-Software von Siemens Industry.
Die Luxusuhren-Manufaktur Grossmann Uhren setzt bei der Entwicklung ihrer Armbanduhrenauf PLM-Software von Siemens Industry.
(Siemens)

In der sächsischen Kleinstadt Glashütte, die auf eine über 150 Jahre lange Tradition in der Präzisionsuhrenfertigung zurückblickt, hat sich 2008 eine neue Luxusuhren-Manufaktur angesiedelt. Das von Christine Hutter gegründete Unternehmen Grossmann Uhren stellt hochwertige Armbanduhren her und darf sich „Manufaktur“ nennen – über 51 Prozent der Wertschöpfung erfolgt vor Ort. Doch Manufaktur bedeutet heutzutage nicht mehr nur präzise Handarbeit. Bei der Entwicklung der Uhren und Fertigung der Komponenten lassen sich aktuelle Qualitäts- und Zeitanforderungen nur mit modernen Hilfsmitteln erfüllen. Deshalb hat Grossmann von Anfang an auf den Einsatz eines modernen CAD-Systems bei der Uhrenentwicklung gesetzt und sich dabei für Solid Edge von Siemens PLM Software entschieden.

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CAD-System entwickelt Spezial-Werkzeug gleich mit

Für eine Neukonstruktion werden zunächst Skizzen und Berechnungen von Hand angefertigt. Mit Solid Edge werden 2D-Zeichnungen der Zahnräder und weiterer Komponenten sowie deren Anordnung auf unterschiedlichen Ebenen im Uhrenwerk erstellt. Erst dann werden die 2D-Darstellungen in 3D-Modelle überführt. Ein Vorteil bietet dabei die Möglichkeit, Einzelteile direkt in einer Baugruppe modellieren zu können. Bevor die Uhr in die Kleinserienfertigung geht, werden ebenfalls über Solid Edge die dafür nötigen Werkzeuge und Vorrichtungen entwickelt. Denn die sehr kleinen Uhrenteile können nur bedingt mit Standard-Vorrichtungen und auch nicht mit Daumen und Zeigefinger fixiert werden.

„Mit Solid Edge kann ich im Entwicklungsprozess die vielen Änderungen oder Varianten sehr viel schneller umsetzen als es früher am Zeichenbrett möglich war“, sagt Jens Schneider, Chefkonstrukteur bei Grossmann Uhren. „Ohne CAD wäre das, was wir bisher realisiert haben, heute nicht mehr machbar“.

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