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Copy & Paste - noch nie war Hardware-Konfiguration leichter

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Revolution in der Hardware-Darstellung

Die eigentliche Revolution in der Benutzerergonomie für Automationsentwickler bringt allerdings der neue System Designer. Die Topologie-Ansicht des Systems entsteht in diesem grafischen Editor durch Anordnung fotorealistischer Darstellungen der einzelnen Hardwarekomponenten wie im Schaltschrank.

Diese Methode steigert die Effizienz der Hardwarekonfiguration enorm. Gleichzeitig unterbindet sie Verwechslungen, die zu ungültigen Konfigurationen führen könnten. Anhand der im Hardware-Katalog hinterlegten Geräteeigenschaften prüft Automation Studio zusätzlich im Hintergrund die Plausibilität und setzt bereits erste Parameter. Wie im Hardwarebaum, der automatisch parallel aufgebaut wird, wird auch in der grafischen Darstellung der Hardwarekonfiguration die Vervielfältigung einmal konfigurierter Hardwaregruppen mit allen Eigenschaften - mittels Ziehen und Ablegen sowie im Hintergrund laufenden Anpassungen der Konfigurationsparameter - zur einfachen Aufgabe.

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Komplexe Architekturen übersichtlich dargestellt

„Die Möglichkeit zum vollgrafischen Arbeiten in der 2D-Darstellung des System Designers gestaltet die Hardwarekonfiguration einfach und dadurch sehr schnell“, weiß Egermeier. „Zudem bleibt die Darstellung sehr komplexer Architekturen übersichtlich, was speziell im Fall von Änderungen eine große Hilfe ist.“ Die Verbindungen zwischen den einzelnen Hardwarebaugruppen werden im XML-Format gespeichert, sodass diese Information auch zur automatisierten Fehlersuche und Diagnose herangezogen werden kann.

Auch Fremdsysteme können die XML-Informationen verarbeiten. So sorgt eine bidirektionale Schnittstelle mit der Elektroplanungs-Software Eplan Electric P8 dafür, dass die Konfigurationsdaten ohne mehrmalige Anlage in beiden Systemen erstellt und bearbeitet werden können. Dieser mechatronische Ansatz erspart Arbeit und eliminiert eine wesentliche Fehlerquelle im Engineering.

Hardware-Katalog bietet umfangreiche Produktbibliothek

Der in Automation Studio 4 für die Konfiguration enthaltene Hardware-Katalog unterstützt Automatisierungsentwickler mit einer umfangreichen Hardwarebibliothek. Sie enthält sämtliche B&R-Geräte mit allen relevanten Konfigurationsdaten und ist mit leicht verständlichen Filter- und Suchmöglichkeiten ausgestattet.

Fremdkomponenten werden durch Import der Geräte-Beschreibungsdateien hinzugefügt, die von allen namhaften Herstellern bereitgestellt werden. Ebenso erfolgt die Erstellung der Verbindungen zwischen den einzelnen Hardwarekomponenten über alle gängigen Feldbusse und Industrial-Ethernet-Varianten durch einfache Anwahl der Konnektivität im Hardware-Katalog.

Die Hardwarekonfiguration mittels System Designer in Automation Studio 4 beschleunigt die Erstellung der Hardwaredaten für die Software. Sie macht die Hardwarepalette skalierbar und bereitet sie für eine rasche, unkomplizierte Wiederverwendung in ähnlichen Designs vor. Der System Designer bietet Softwareentwicklern die Möglichkeit zur Abstraktion der Programmierung. Dadurch kann sich die Softwareentwicklung wesentlich besser als mit gängigen Entwicklungswerkzeugen der Vergangenheit auf ihre Kernaufgabe konzentrieren, nämlich Abläufe, Bewegungen, Benutzerführung und Systemvisualisierung als Funktionen abzubilden und damit die Maschine zu beleben.

* Peter Kemptner, freier Journalist aus Salzburg, Österreich

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