Zulieferer Dana startet Bipolarplatten-Produktion in Neu-Ulm

Von Andreas Wehner

Das US-Unternehmen investiert am Standort seiner deutschen Tochter Reinz-Dichtungs-GmbH einen zweistelligen Millionenbetrag in den Bau einer neuen Fertigungslinie. Dabei sollen 40 neue Arbeitsplätze entstehen.

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(Bild: Dana/Reinz)

Der US-Zulieferer Dana baut am Standort seiner deutschen Tochter Reinz-Dichtungs-GmbH in Neu-Ulm eine neue Produktionslinie für metallische Bipolarplatten. Das Unternehmen investiert dafür nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Wie Dana mitteilte, sollen in Neu-Ulm in der Spitze bis zu 16 Millionen Bipolarplatten pro Jahr entstehen – so viel wie nirgends sonst in Europa. Aktuell läuft dort eine Pilotproduktion. In Kleinserie entstehen dort jährlich 350.000 Bipolarplatten. Mit der neuen Produktionslinie sollen 40 neue Arbeitsplätze entstehen.

Metallische Bipolarplatten in Stapeln aus bis zu mehreren Hundert Platten bilden das Kernstück von Brennstoffzellenstacks. Diese Stacks generieren die Energie für brennstoffzellenelektrische Antriebe. Mit dem Ausbau der Produktion wollen Dana und die Reinz-DIchtungs-GmbH den eingeschlagenen Transformationsprozess fortsetzen. Ziel ist es, mithilfe von technologischen Alleinstellungsmerkmalen und Wettbewerbsvorteilen aus der Welt des Verbrennungsmotors Innovationen für die Elektrifizierung der Mobilität zu entwickeln.

Das Unternehmen habe bereits Aufträge von Bosch und Powercell zur Fertigung von über 100 Millionen metallischer Bipolarplatten in den kommenden Jahren erhalten, heißt es in der Mitteilung.

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