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Managed Switches für viele Fälle
Ist eine Netzwerkzelle an ein größeres Netz oder einen Backbone angebunden, wird es wichtiger, bei Netzwerkproblemen den Switch aus der Ferne untersuchen zu können. Denn die umfangreiche Diagnose aus der Ferne spart Zeit – egal ob das nur bedeutet, dass der Netzwerkverantwortliche nicht von seinem Büro bis ans andere Ende des Firmengeländes gehen muss, oder ob eine Anlage, die am Firmennetz hängt, an einem ganz anderen Standort steht. In jedem Fall benötigt der Switch dann auch eine IP-Adresse, um ihn per Telnet oder über einen Web-Browser zu erreichen. In diesem Fall sprechen wir von einem managed Switch. Dieser lässt sich aus der Ferne nicht nur diagnostizieren, sondern auch konfigurieren.
Konfiguration bei allen gleich
Sind viele gleichartige Zellen vorhanden, kann die Konfiguration im Prinzip bei allen Switches gleich aussehen und mit leicht anpassbaren Scripts schnell auf alle Geräte übertragen werden. Solche Scripts dienen gleichzeitig der Dokumentation der Einstellungen im Netz. Weitere Funktionen wie eine Paketfehlerstatistik oder Port Mirroring, können helfen, einen Fehler im Netzwerk zu lokalisieren. In der IT-Welt sind dafür vor allem Standardmechanismen wie SNMP (Simple Network Management Protocol) beliebt. Der Switch sendet einen sogenannten Trap an ein übergeordnetes Monitoring-System. Dieses System zeigt dem IT-Administrator den Zustand des Netzes und gegebenenfalls die Fehlerart und -herkunft. In der Welt der Fertigungsautomatisierung ist Profinet die maßgebliche Umgebung. Hier werden Profinet-IO-Pakete für das Monitoring verwendet.
In unterschiedlichsten Versionen.
Für alle diese Anwendungsmöglichkeiten findet sich heute das jeweils passende Leistungsspektrum zum angemessenen Preis. Die Produktfamilie Scalance X von Siemens beispielsweise bietet für alle Anwendungsarten Switches jeder Leistungsklasse. Von den einfachen unmanaged Switches bis zu managed Switches mit Layer-3-Funktionen gibt es viele Abstufungen. Managed Switches beginnen ab der X-200-Reihe. Darunter werden die Reihen XB-000, X-005 und X-100 als unmanaged Switches angeboten. Auch die Medienkonverter X-100 verhalten sich wie unmanaged Switches. Allen gemeinsam ist die Robustheit, wie sie in der Industrie gebraucht wird. Zusätzliche Eigenschaften wie redundante Spannungsversorgung, Haltekragen, erweiterter Temperaturbereich, Hut-/Profilschienen-Montage sowie Meldekontakt sind bei einigen unmanaged Varianten zu finden.
SPS/IPC/DRIVES 2011 Halle2, Stand 201
Anja Adling, Produktmanagerin Simatic Net, Siemens Industry
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