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Datenmanagement

Der einfache Zugang zu den Produktionsdaten

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Wenige Einstellungen in der Steuerungslogik

Der SQL4automation Connector bringt die typischen Vorteile eines Standardtools mit. Wertvolle Ressourcen für die Hochsprachenprogrammierung werden gespart. Die wenigen Einstellungen in der Steuerungslogik übernehmen die Steuerungsprogrammierer. Alle Steuerungen mit TCP/IP-Schnittstelle können entsprechende Daten liefern. Ein OPC-Server wird nicht benötigt. Für die Steuerungen der führenden Lieferanten stehen bereits fertige Bibliotheken zur Verfügung, die nur noch ins Projekt eingebunden werden müssen.

Die vor kurzem erschienene Connector-Version V3.2.2.0 bietet fertige Bibliotheken für Siemens S7-1500, S7-1200, S7-300 und S7-400, Codesys 2.0 und Codesys 3.0, Beckhoff TwinCAT 2.0 und TwinCAT 3.0, Rockwell Allen Bradley RSLogix, ABB AC500, Sigmatek LASAL und B&R. Weiterhin gibt es Bibliotheken für Robotersteuerungen, zum Beispiel ABB Rapid, KUKA KRC4 und Stäubli Val3. Alle Bibliotheken stehen auf der Homepage www.SQL4automation.com zum Download bereit. Die CODESYS-Bibliotheken finden Interessierte auch im CODESYS-Store. In der Standard- und in der Ultimate-Version lassen sich mit einem Connector mehrere Steuerungen an Datenbanken anbinden. Dabei können bestimmte Aufgaben oder Prozeduren in die Datenbank ausgelagert werden, die dort sinnvoller ausgeführt oder für mehrere Steuerungen verwendet werden.

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Transparenz über Einhaltung kritischer Betriebsparameter

Bei den Überwachungssystemen von Briem Steuerungstechnik ermöglicht der SQL4automation Connector den Datenaustausch zwischen Steuerung und SQL-Datenbank als Standardlösung. Bei Prozessen wie der Herstellung von sterilen Produkten muss die Einhaltung der Betriebsparameter kontinuierlich nachgewiesen werden und in der Chargendokumentation belegt werden. Zu den Eigenschaften der Überwachungssysteme zählt es daher, Betriebsparameter in SQL-Datenbanken zu konfigurieren und von der Steuerung schnell abrufen zu können.

Mit dem Connector lassen sich die Datenprozeduren deutlich schneller als vergleichbare Lösungen erledigen. Außerdem können Inbetriebnahme-Techniker sehr einfach in der Softwareoberfläche durch Klicken Dateneingaben vornehmen. SPS-Kenntnisse sind dazu nur in Ansätzen vonnöten. Alle Konfigurationen laufen über die SQL-Datenbank und den SQL4automation Connector; die SPS richtet sich danach. Die Anwender können schnell nachvollziehen, welche Daten angelegt sind.

Das Briem-Überwachungssystem liefert den Mitarbeitern im Produktionsprozess die erforderliche Transparenz über die Einhaltung der kritischen Betriebsparameter während des Herstellvorgangs und alarmiert – falls erforderlich – bei Abweichungen. Einen wichtigen Beitrag für die Datentransparenz leistet der SQL4automation Connector, der auf dem Automatisierungstreff vom 24. bis 26. März 2015 in der Kongresshalle Böblingen Interessierten vorgestellt wird.

* Ruedi Gloor ist Geschäftsführer der Inasoft GmbH in Lyssach/Schweiz

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