IPC

Der neue Weg zu modularen und IoT-fähigen Maschinen und Anlagen

| Autor / Redakteur: Stefan Ziegler* / Ines Stotz

Ultra-Kompakt-IPCs: neue Rechner-Generation für Automatisierung, Visualisierung und Kommunikation
Ultra-Kompakt-IPCs: neue Rechner-Generation für Automatisierung, Visualisierung und Kommunikation (Bild: Beckhoff)

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Mit zunehmender Modularisierung von Maschinen und Anlagen sowie dem Trend zu weniger Schaltschränken wird der Platzbedarf der Steuerungstechnik bedeutender. Parallel dazu fordern Maschinen mehr Rechenleistung und der Preisdruck in der Automatisierung steigt. Für diese Anforderungen hat Beckhoff Industrie-PCs entwickelt, die sich auch für Industrie-4.0-Konzepte eignen.

Vorgestellt wurde die neue Serie der Ultra-Kompakt-Industrie-PCs auf der SPS IPC Drives 2016 mit dem C6015. Ausgestattet mit einer Intel-Atom-CPU eignet er sich universell für Automatisierungs-, Visualisierungs- und Kommunikationsaufgaben im mittleren Leistungsbereich. Der mit nur 82 x 82 x 40 mm sehr kleine und industrietaugliche Multi-Core-IPC baut um den Faktor 3 kompakter als der C6905, der bis dahin kleinste Schaltschrank-IPC im Portfolio. Mit einer Preisersparnis von rund 25 % reiht er sich zudem deutlich unterhalb der bisher günstigsten x86-PCs von Beckhoff ein. Als außerdem sehr flexibel zu montierende Lösung erschließt er auch Anwendungsbereiche, die der IPC-Technologie bisher aus Kosten- oder Platzgründen verschlossen waren.

Vier Gründe für eine echte Erfolgsgeschichte

Bereits im ersten Jahr hat der ultrakompakte IPC C6015 eine wahre Erfolgsgeschichte geschrieben. In vielen ganz unterschiedlichen Applikationen hat er Einzug gehalten, darunter auch in zahlreichen Großprojekten im In- und Ausland mit jeweils hohen Stückzahlen. Dabei konnte das Konzept der neuen IPC-Generation aus mehreren Gründen überzeugen:

  • Das wesentliche Merkmal ist die extrem kompakte Bauform, ohne dass hierfür Kompromisse hinsichtlich der Industrietauglichkeit gemacht werden. Dies belegt u. a. das Design als rein passiv gekühltes, langzeitverfügbares Gerät im robusten Aluminium-Zinkdruckguss-Gehäuse. Auch alle bekannten Industriemerkmale wie 0 bis +55 °C Betriebstemperaturbereich oder hohe Schwingungs- und Schockfestigkeit sind gegeben.
  • Die Intel-Atom-CPU mit bis zu vier Prozessorkernen bildet durch die hohe Rechenleistung gepaart mit geringem Energieverbrauch die ideale Basis für alle Applikationen im unteren und mittleren Performance-Bereich.
  • Das äußerst flexible Montagekonzept ermöglicht sowohl die vertikale als auch horizontale Rückwandbefestigung im Schaltschrank. Außerdem lässt sich der C6015 durch seinen symmetrischen Kühlkörper im entsprechenden Montagerahmen frei positionieren. Dies erlaubt, sogar auf engstem Bauraum, vielfältige Montageszenarien mit freier Orientierung der auf einer Seite zusammengefassten Anschlussebene, die sich auf diese Weise exakt in Richtung der ankommenden Kabel ausrichten lässt. Bislang war dies in vielen Fällen nicht möglich, sodass letztendlich das Maschinendesign den Einsatz eines Industrie-PC verhindert hat.
  • Hinzu kommt die vollwertige, auf den universellen Einsatz des IPC abgestimmte Ausstattung und Schnittstellenkonfiguration, u. a. mit 30 GB M.2-SSD, 2 GB DDR3L-RAM (erweiterbar auf bis zu 4 GB), ein DisplayPort-Anschluss, ein On-Board-Dual-Ethernet-Adapter mit 2 x 100/1000Base-T-Anschluss sowie ein USB-3.0- und ein USB-2.0-Port.

Insgesamt ist der C6015 wohl der erste Industrie-PC im Markt, der eine derart hohe Leistungsdichte bietet, gepaart mit allen erforderlichen Schnittstellen und ausgelegt für das Maschinenumfeld.

Ergänzendes zum Thema
 
Interview mit Roland van Mark zu konkreten Anwendungen: „Hannover Messe 2018 – die Ultra-Kompakt-IPC-Familie wächst weiter.“

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