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Reihenklemmen Durchdachtes Konzept macht Schaltschrankbau effizienter

| Redakteur: Ines Stotz

Mehr Produktivität im Schaltschrankbau – dafür soll ein neues Reihenklemmen-System sorgen. Das verspricht Hersteller Weidmüller und hat dafür den gesamten Prozess von der Planung über die Installation bis zum Betrieb ganzheitlich betrachtet. Das Ergebnis: Produkte und prozessunterstützende Lösungen, die einen Mehrwert in allen Phasen bieten.

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Weidmüller Klippon Connect – effizienter planen, installieren und betreiben.
Weidmüller Klippon Connect – effizienter planen, installieren und betreiben.
(Bild: Weidmüller)

Schaltschränke mit Verbindungstechnik sind zentrale Elemente in zahlreichen Anwendungen. Sie leiten Signale, steuern Daten und verteilen Energie – teils unter widrigsten Bedingungen. Vibrationen, Staub, Kälte oder sehr große Hitze gehören zu ihrem Arbeitsalltag. Zudem müssen sie je nach Anforderung und Branche entsprechend individuell ausgelegt und gebaut werden. Dabei sind alle Prozessschritte rund um den Schaltschrankbau von Bedeutung, um eine langfristige Effizienzsteigerung zu erzielen und Optimierungspotenziale auszuschöpfen.

Unter dem Motto „effizienter planen, installieren und betreiben“ sind die Reihenklemmen Klippon Connect sowie die prozessunterstützenden Services konsequent daran ausgerichtet, in allen Phasen des Schaltschrankbaus einen Mehrwert zu erzielen – von der Planung über die Installation bis zum laufenden Betrieb, heißt es aus dem Unternehmen.

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Klippon Connect ermöglicht unter anderem eine Zeitersparnis von bis zu 75 Prozent beim Engineering, eine stets fehlerfreie Verdrahtung sowie schnellere Markiervorgänge. Als passgenaue Lösung stehen zwei Reihenklemmen-Programme bereit: ein Applikations- und ein Universalprogramm. Welches Angebot die geeignete Wahl ist, entscheiden die jeweiligen Anforderungen.

Das gleiche gilt auch für die Anschlusstechnologien – ob Schraub- oder Federanschluss. Der Schraubanschluss ist als Zugbügel- oder als Bolzen-Anschluss ausgeführt, der Federanschluss in Push-In- oder Zugfeder-Technologie.

Mit dem webbasierenden Weidmüller Configurator (WMC) steht eine Softwarelösung bereit, die die Auswahl, Projektierung und Bestellung von Tragschienenkomponenten stark beschleunigt und somit die gesamte Effizienz im Engineeringprozess steigert.

Klippon Connect – erhöht die Produktivität schrittweise

Weidmüller bezeichnet Klippon Connect als Pionierleistung in der industriellen Verbindungstechnik. Ihr im Markt etabliertes Gehäuseprogramm offerieren die Detmolder Weidmüller fortan unter Klippon Protect. Beides seien zwei innovative Programme, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Kunden orientieren. Als Partner der Industrial Connectivity hat Weidmüller den gesamten Prozess von der Planung über die Installation bis zum Betrieb ganzheitlich betrachtet.

Planen: Planung und Design bilden die Basis für alle nachfolgenden Schritte in der Prozesskette. In dieser Phase gilt es, die detaillierte Grundlage für einen effizienten Aufbau zu schaffen. Ob Projektierung und Spezialisierung, Konstruktion nach Projektierungsvorgaben, Dokumentation, Kostenkalkulation oder Bestellvorgang: Klippon Connect bietet alles, was für eine möglichst effiziente Gestaltung des Planungsprozesses benötigt wird – beispielsweise den Weidmüller Configurator (WMC). Die webbasierte Softwarelösung bietet eine schrittweise Unterstützung bei der Auswahl und dem Zusammenstellen von Reihenklemmenleisten und Zubehör. Mit ihr lassen sich bei der Konfiguration von Tragschienenkomponenten bis zu 75 Prozent an Engineeringzeit einsparen.

Installieren: Die Phase des Installierens umfasst Arbeitsvorbereitung, Komponentenmontage, Verdrahtung und Prüfung. Hier zählt nicht nur Ihre fachliche Kompetenz. Ebenso wichtig ist es, dass der Herstellungsprozess so effizient wie möglich ist. Hierfür muss vor allem der Verdrahtungsaufwand minimiert werden. Genau hier setzt die Push-In-Anschlusstechnologie an: Mit ihr lässt sich eine hohe Verdrahtungsdichte bei maximalem Bedienkomfort erzielen, sowie eine spürbar beschleunigte Installation. Das Druckbügel-Anschlusssystem der Durchgangsklemmen WDU 70/95 und WDU 120/150 ermöglicht es, dass sich Leiter großer Querschnitte mit geringem Kraftaufwand von oben in die geöffnete Klemmstelle einlegen lassen. Das sind zwei Beispiele, die für eine möglichst einfache und schnelle Installation stehen.

Betreiben: Zur Betriebsphase gehört neben dem Transport des Schaltschranks, seiner Aufstellung, Inbetriebnahme und Wartung auch seine spätere Entsorgung. Eine wichtige Rolle in dieser Phase spielt auch das professionelle und normgerechte industrielle Markieren – eine Grundvoraussetzung für den fehlerfreien Betrieb, rationellen Service und die sichere Wartung von Industrieanlagen. Mit einem Gesamtsystem aus Software, Markierern und Druckern bietet Weidmüller ein aufeinander abgestimmtes Programm, um die Abläufe in dieser Phase zu beschleunigen und gleichzeitig zu stabilisieren.

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