Mess- und Analysesystem Energie Controlling System senkt Energiekosten bei der Eisproduktion

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Unilever Deutschland setzt am Produktionsstandort Heppenheim das Energie Controlling System econ von Econ Solutions ein. Damit verfolgt der Konzern das Ziel, die Energiekosten bei der Eisproduktion zu senken

Firmen zum Thema

Hagen Schubert, Automation & Electricity Management, Unilever SU (Sourcing Unit): “Was uns besonders überzeugt, ist die intuitive und übersichtliche Handhabung - hier merkt man, dass econ aus der Praxis für die Praxis entwickelt wurde."
Hagen Schubert, Automation & Electricity Management, Unilever SU (Sourcing Unit): “Was uns besonders überzeugt, ist die intuitive und übersichtliche Handhabung - hier merkt man, dass econ aus der Praxis für die Praxis entwickelt wurde."
(Bild: Unilever)

Unilever produziert am Standort Heppenheim unter dem Markennamen Langnese bekannte Eissorten wie Magnum oder Cornetto. Dabei bildet der Energieeinsatz einen großen Kostenblock. Steigende Energiepreise gaben vor kurzem den Anlass, ein Energiemanagement einzuführen. Als unterstützendes Mess- und Analysesystem setzt Unilever econ ein.

Bei Unilever umfasst das Energie Controlling System derzeit über 170 Messstellen. Daten aus einer bereits vorhandenen Echtzeitdatenbank (OSI/PI) werden über eine OPC-Schnittstelle ebenfalls in econ integriert. Damit auch SQL-Datenbanken und Daten aus Prozess- und Gebäudeleitsystemen übernommen werden können, entwickelte econ eine SQL-Schnittstelle und ermöglichte den automatisierten Dateiimport für CSV-Dateien.

Bildergalerie

Jetzt liegen bei Unilever erste Langzeitauswertungen vor, die derzeit analysiert werden. "Was uns besonders überzeugt, ist die intuitive und übersichtliche Handhabung - hier merkt man, dass econ aus der Praxis für die Praxis entwickelt wurde", erklärt Hagen Schubert, Automation & Electricity Management bei Unilever SU (Sourcing Unit) Heppenheim

Vier Hardware-Komponenten und eine Software

econ besteht aus vier Hardware-Komponenten und einer Software, die sich bedarfsbezogen kombinieren lassen.

Neben dem Strommesser econ sens+ können im Unternehmen vorhandene Zähler, Fühler und Sensoren angeschlossen werden. Der Datenlogger econ unit dient als Zwischenspeicher für die Messdaten, er verfügt über standardisierte, offene Schnittstellen. Über das Ethernet-Netzwerk im Unternehmen werden die Daten an den Server econ serv übermittelt, hier gespeichert und ausgewertet. Das Touchpanel econ view visualisiert die Messdaten ständig aktuell.

Über die webbasierte Software econ app lassen sich alle Berichte individuell konfigurieren und darstellen. Verlaufs-, Verbrauchs- und Kostenberichte in verschiedenen hierarchischen Strukturen und Aggregationsstufen liefern die Basis für Analysen und Optimierungen.

(ID:36206590)