elektrotechnik präsentiert

Energietrends auf der Hannover Messe 2015

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Keller Lufttechnik: Mehrere Hebel für die Effizienz bedienen

Was Energieeffizienz in Bezug auf Absaug- und Abscheideanlagen zur Luftreinhaltung in der Produktion im Einzelnen bedeutet und sich Systeme energetisch verbessern lassen, erklären Fachleute von Keller Lufttechnik. In fast allen Industriebetrieben entstehen durch die Produktion und Bearbeitung von Werkstücken Emissionen. Ausgefeilte Technik sorgt dafür, die gebrauchte Luft möglichst gut zu erfassen und abzuscheiden. „Idealerweise ist die gefilterte Luft anschließend so rein, dass sie sich in die Halle zurückführen lässt. Auf diese Weise sparen Betriebe viel Geld bei der Temperierung ihrer Hallen, da bereits erwärmte Luft nicht ins Freie geleitet werden muss“, weiß Jens Alber, Marketingleiter bei Keller Lufttechnik.

Die Kunden zeigen zunehmend Interesse für die Energieeffizienz von Absauganlagen, erzählt Alber.
Die Kunden zeigen zunehmend Interesse für die Energieeffizienz von Absauganlagen, erzählt Alber.
(Bild: Keller)

Die Kunden zeigen zunehmend Interesse für die Energieeffizienz von Absauganlagen, sagt der Experte. Der Energieverbrauch hänge nicht nur von einem möglichen Umluftbetrieb ab. „Jeder einzelne Schritt im Erfassungs- und Abscheideprozess, die optimale Auslegung der Gesamtanlage sowie ihre Instandhaltung und Pflege: Überall gibt es Stellschrauben, die die Effizienz des Absaugsystems beeinflussen“, berichtet Alber.

Einsparungspotenzial: 20 bis 30 %

Um diese Ziele verwirklichen zu können, die sich im Vergleich mit vielen Alt-Anlagen nicht selten auf Energieeinsparungen von 20 bis 30 % summieren, brauche es viel Know-How. „Die neuesten Technologien von heute für eine kostensparende und zukunftsweisende Produktion von morgen.“ So bezeichnet die Messe das neue HMI-Ausstellungsthema. Marcus Kraus, Leiter am Keller-Lufttechnik-Messestand, teilt diese Aussage: „Wir machen mitunter die Erfahrung, dass Interessenten zwar nach energieeffizienten Lösungen fragen, sich dann aber für die Anlage mit den geringsten Investitionskosten entscheiden. Die Ausgaben für den laufenden Betrieb sowie eine Lebenszyklusbetrachtung bleiben oft außen vor.“ Dabei amortisierten sich höhere Kosten für verbrauchsärmere Absaugsysteme oder zum Beispiel für den Einsatz von Wärmetauschern bei Fortluftbetrieb häufig bereits nach wenigen Jahren. „Die HMI nutzen wir, um Impulse zu geben. Wir möchten zeigen, dass es bei energieeffizienten Absauganlagen auf das Zusammenspiel vieler einzelner Faktoren ankommt und dass es sich um einen fortlaufenden Prozess handelt, den es aufrechtzuerhalten und zu optimieren gilt“, behauptet Jens Alber. „Ich bin gespannt, welche Diskussionen wir dazu an unserem Stand führen werden.“

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