HF-RFID-Transponder Für heiße Anwendungen: Hochfrequenz-RFID-System mit Powerlink-Interface

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Mit ihrem Powerlink-Interface bietet die Contrinex eine leistungsstarke Verbindung zwischen dem Powerlink und ContriNet - dem Feldbus für maßgeschneiderte Contrinex-RFID-Systeme. Ein einziges Powerlink-Interface reicht dabei für bis zu 32 HF-Schreib-/Leseköpfe und eine ContriNet-Länge von bis zu 200 Metern.

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Der Hochfrequenz-RFID-Transponder RTP-0263-020 von Contrinex – hier bündig eingebaut – ist temperaturbeständig bis 180 °C.
Der Hochfrequenz-RFID-Transponder RTP-0263-020 von Contrinex – hier bündig eingebaut – ist temperaturbeständig bis 180 °C.
(Contrinex)

Mit dem neuen Interface macht sich Contrinex die Vorteile von Powerlink zu Nutze. Zu dessen wichtigsten Eigenschaften zählt neben der Freiheit bei der Wahl der Netzwerktopologie auch die Definition der Anwendungsschicht als Träger sämtlicher CANopen-Mechanismen.

So lässt sich nicht nur bei der Netzwerkstruktur jede Topologie realisieren – egal ob stern-, baum-, linien- oder ringförmig oder Kombinationen dieser Topologien – sondern auch der direkte Querverkehr, also die direkte Querkommunikation von Komponenten ohne Umweg über den Master. Denn Powerlink nutzt die gleichen Gerätebeschreibungsdateien, Objektverzeichnisse und Kommunikationsmechanismen wie CANopen. So lassen sich sämtliche CANopen-Applikationen und -Geräteprofile direkt mit Powerlink verwenden.

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Dank dieser Eigenschaften gehört der uneingeschränkt hot-plug-fähige Feldbus heute zu den erfolgreichsten Industrial-Ethernet-Systemen weltweit. Die rein softwarebasierte Lösung ergänzt Verlinkungsarten wie Profibus oder Profinet und entspricht in allen Punkten dem Ethernet-Standard IEEE 802.3.

HF-RFID-Transponder für den Hochtemperatureinsatz

Contrinex entwickelte sein Powerlink-Interface speziell für Hochfrequenz-RFID-Systeme wie sie beispielsweise in industriellen Lackiermaschinen oder-straßen zum Einsatz kommen.

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Hot-Plugging

Bei hot-plug-fähigen Geräten kann der Anwender während des Betriebs Teilnehmer eines Netzwerks durch Stecken oder Ziehen dem System hinzufügen oder vom System abkoppeln, ohne dass die Netzwerkfunktionalität als Ganzes dadurch beeinträchtigt wird. Auch ein Neustart des Netzwerks nach dem Hinzufügen, Entfernen oder Auswechseln von Sensoren oder mechatronischen Einheiten ist nicht erforderlich. Damit besitzen hot-plug-fähige Geräte die entscheidende Voraussetzung für den Einsatz in der Prozessindustrie.

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